Der Zebra TC21 eignet sich für solche stationären Filialprozesse, weil er die Handlichkeit eines Android-Geräts mit professioneller Barcodeerfassung verbindet. Das Gerät verfügt über ein 5-Zoll-Display, integrierte 1D-/2D-Imager und ist mit IP67 gegen Staub und Wasser geschützt. Da der TC21 auf WLAN-Konnektivität ausgelegt ist, liegt sein typischer Einsatzbereich vor allem innerhalb von Filialen und anderen abgedeckten Betriebsflächen.
Ein Zebra TC21, mehrere Prozesse auf der Verkaufsfläche
Der wirtschaftliche Nutzen eines MDE-Geräts steigt, wenn es nicht für eine isolierte Anwendung beschafft wird. Ein Mitarbeiter kann beispielsweise einen Wareneingang erfassen und die Ware anschließend direkt einem Bestand zuordnen. Später dient dasselbe Gerät zur Artikelauskunft, für Bestandsabfragen oder eine Filialumlagerung.
Besonders im Omnichannel-Handel wird diese Prozessverknüpfung relevant. Geht eine Onlinebestellung ein, muss die Filiale wissen, ob der Artikel tatsächlich verfügbar ist. Anschließend kann ein Mitarbeiter die Ware suchen, kommissionieren und für die Abholung bereitstellen. Auch Retouren oder Bestandskorrekturen sollten unmittelbar dort dokumentiert werden, wo die physische Warenbewegung stattfindet.
COSYS bildet solche Abläufe mit modular kombinierbaren Filialprozessen ab. Dazu gehören unter anderem Wareneingang, Bestellung, Artikelauskunft, Bestandsabfrage, Umlagerung, Retoure, Preisänderung, MHD-Kontrolle, mobiler Etikettendruck und Inventur. Weitere Prozesse wie Click & Collect und mobile Aufgaben lassen sich ebenfalls integrieren.
Modulare Retail Software statt vieler Einzelanwendungen
Gerade bei mehreren Filialen entsteht ein Problem, wenn jeder Prozess über eine separate App, Excel-Liste oder manuelle Rückmeldung läuft. Daten werden mehrfach erfasst, Statusinformationen fehlen und Mitarbeitende müssen zwischen unterschiedlichen Anwendungen wechseln.
Mit einer modularen Retail-Anwendung kann das Zebra TC21 dagegen abhängig von Rolle und Filiale genau die Funktionen bereitstellen, die benötigt werden. Ein Unternehmen kann zunächst beispielsweise mit Wareneingang, Bestandsführung und Inventur starten und später Preisreduzierung, Retouren, Bestellung oder weitere Store-Prozesse ergänzen. Die COSYS Mobile App ist dafür als modulares Framework aufgebaut; Prozesse können flexibel ergänzt und im kombinierten Online-/Offline-Betrieb genutzt werden.
Damit wird nicht das Gerät zum Mittelpunkt der Architektur, sondern der Geschäftsprozess. Das ist insbesondere bei größeren Filialnetzen wichtig, weil neue Anforderungen nicht zwangsläufig einen vollständigen Wechsel der mobilen Infrastruktur bedeuten.
Filialprozesse zentral steuern und auswerten
Während Mitarbeitende mit dem TC21 auf der Fläche arbeiten, übernimmt der COSYS WebDesk die zentrale Administration und Nachbearbeitung. Aufträge und Stammdaten können bereitgestellt, Bewegungsdaten kontrolliert und Ergebnisse an ein ERP-System zurückgegeben werden. COSYS unterstützt dafür unterschiedliche Schnittstellen sowie Cloud- und On-Premise-Betrieb.
Die dabei entstehenden Prozessdaten können zusätzlich ausgewertet werden. Business Intelligence und Prozessdatenanalyse machen beispielsweise Bestandsbewegungen, Bearbeitungsstände oder Auffälligkeiten zwischen Filialen sichtbar. Aus einem einzelnen Scan entsteht damit eine Datengrundlage für die operative Steuerung.
Geräteflotten über mehrere Standorte beherrschbar halten
Bei zehn, fünfzig oder mehreren hundert Filialen wird neben der Software auch der Betrieb der Geräte relevant. Über Mobile Device Management lassen sich Apps, Konfigurationen und Berechtigungen zentral verteilen sowie Gerätegruppen nach Standort oder Aufgabe verwalten. Remote Support und Informationen zum Gerätestatus reduzieren zusätzlich den Aufwand für die interne IT.
COSYS verbindet dafür Software, Hardware, MDE-Services, MDM und Prozessanalyse zu einem Gesamtsystem. Auch bestehende Geräteflotten können dadurch in ein übergreifendes Betriebskonzept eingebunden werden. Bei älteren TC21-Beständen sollte gleichzeitig der Hardware-Lifecycle berücksichtigt werden: Zebra führt das Modell inzwischen als Vorgänger des TC22.
Praxistipp: Den Zebra TC21 nicht auf einen einzigen Prozess beschränken
Wer den Zebra TC21 bereits in den Filialen einsetzt, sollte prüfen, welche weiteren Store-Prozesse sich mit derselben Geräteflotte digitalisieren lassen. Statt für Inventur, Wareneingang, Bestandskontrolle oder Click & Collect getrennte Lösungen aufzubauen, können benötigte Softwaremodule schrittweise ergänzt werden. So wächst der Zebra TC21 vom klassischen MDE-Gerät zur mobilen Arbeitsplattform für den Filialalltag – ohne dass jeder neue Prozess automatisch neue Hardware erfordert.
Sie möchten den Zebra TC21 weiterhin sinnvoll in Ihren Filialprozessen einsetzen? Kontaktieren Sie das COSYS Team für eine individuelle Beratung zu modularer Retail Software, Geräteverwaltung und der Erweiterung bestehender MDE-Flotten. Vereinbaren Sie einen Termin unter vertrieb@cosys.de oder +49 5062 900 0.
Alternativ können Sie die kostenlose COSYS Retail Demo-App für Android und iOS testen.
Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.
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