Ordensaushändigung an Dr. Hans Georg Bulla

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Aushändigung des
Verdienstkreuzes am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens
an  Herrn Dr. Hans Georg Bulla
durch die stellvertretende Regionspräsidentin
Petra Rudszuck
am Freitag, den 20.11.2020, um 11:00 Uhr im Haus der Region
Raum 62, Hildesheimer Str. 20, 30169 Hannover

Der Herr Ministerpräsident Stephan Weil hat Herrn Dr. Hans Georg Bulla in Anerkennung seiner   besonderen Verdienste um das Allgemeinwohl das Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens verliehen.


Herr Dr. Bulla engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Förderung von Kultur, Literatur und kultureller Bildung. Er ist zudem selbst als Autor mit zahlreichen Veröffentlichungen, Gedicht- und Erzählungsbänden hervorgetreten, für die er verschiedene Auszeichnungen erhalten hat, so z. B. den Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis und den ersten Kurt-Morawietz-Literaturpreis der Stadt Hannover.

Nach sozialwissenschaftlicher Forschungstätigkeit und Promotion an der Universität Konstanz war Herr Dr. Bulla von 1987 bis 2006 hauptberuflich als Pädagogischer Mitarbeiter für die Aufgabenbereiche „Kulturelle Bildung, Kulturpolitische Initiativen, Medienpolitik und Medienpädagogik“ beim Landesverband der Volkshochschulen Niedersachsens in Hannover beschäftigt. Ab 2006 war er als Angestellter bei der neu gegründeten „Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung“ des Landes Niedersachsen tätig und verantwortete dort vor allem die Bereiche „Kulturelle Bildung“ und „Mitarbeiterfortbildung“.

Im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeiten übernahm Herr Dr. Bulla unter anderem die Aufgabe des Sprechers des Bundesarbeitskreises Kultur der Volkshochschul-Landesverbände im Deutschen Volkshochschul-Verband und die Funktion des Stellvertretenden Vorsitzenden der Bundesakademie für Kulturelle Bildung (Wolfenbüttel). Außerdem war er der Fachvertreter des Landes Niedersachsen in den Prüfungskommissionen des Medienverbunds verschiedener Funkkollegs.

Ende der 1980er bzw. in den 1990er Jahren konzipierte und organisierte Dr. Bulla drei bis dahin bundesweit einmalige Literaturwettbewerbe für die Schreib- und Literaturwerkstätten

an allen niedersächsischen Volkshochschulen.

Über seine beruflichen Verpflichtungen und seine früheren Tätigkeiten als Literaturkritiker und Kulturjournalist für den Südwestfunk und die Neue Zürcher Zeitung hinaus hat sich Herr Dr. Bulla seit Jahrzehnten in weitgespannten Aktivitäten der Kultur- und Literaturförderung engagiert:

So hat er seit den frühen 1980er Jahren als Lektor und Herausgeber mehr als 120 deutschsprachige Editionen des niederländischen Buchkünstlers Eric van der Wal (Bergen/Holland) betreut und dabei zahlreichen jungen Autorinnen und Autoren zu ihren Debüts verholfen. Seit den 1990er Jahren gibt Herr Dr. Bulla die bibliophilen Erstveröffentlichungen der San Marco Handpresse (Neustadt a. Rbge.) heraus.

Mehr als anderthalb Jahrzehnte war Dr. Bulla im Literarischen Beirat des Heinrich-Heine-Hauses (Lüneburg) Mitglied und ebenso im Redaktionsbeirat der Literaturzeitschrift „Ort der Augen“ (Sachsen-Anhalt). Er war Vorstandsmitglied im Verband Deutscher Schriftsteller Niedersachsen-Bremen und Ende der 1990er Jahre Mentor im Förderprogramm des Landes Niedersachsen für junge Autorinnen und Autoren.

Er war in verschiedenen Jurys tätig, so als Vorsitzender der Jury des ersten Philosophie-Wettbewerbes „Jugend denkt“ der Kulturstiftung Region Hannover und in der Jury „Buchhandlung des Jahres“ des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK).

Dr. Bulla hat Lehraufträge an der Universität Hildesheim im Bereich „Kreatives Schreiben“ und an der Universität Turin wahrgenommen. Für Goethe-Institute in den USA, in Italien und Finnland hat er literarische Seminare und Werkstätten durchgeführt.

Dr. Bulla war maßgeblich beteiligt an der Organisation und Durchführung zahlreicher Ausstellungen, etwa an den ersten Ausstellungen der Reihe „Kunst im Schloß“ in Schloß Landestrost (Neustadt a. Rbge.) und an verschiedenen bibliophilen Buchausstellungen in Niedersachsen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Seine Förderung von Autorinnen und Autoren setzt Dr. Bulla auch jetzt noch fort mit der Durchführung von literarischen Werkstattgesprächen, dem Lektorat von Manuskripten und der Herausgabe von Anthologien.

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