Rostocker Gründer starten mit Serienfertigung eines innovativen 3D- Druckers.

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Im Jahr 2017 haben sich zwei junge Wissenschaftler auf den Weg gemacht, den 3D Druck für die industrielle Nutzung zu revolutionieren.

Dabei haben Sie es sich zum Ziel gemacht, die Kosten der additiven Fertigung, also des 3D Drucks, deutlich zu senken. Nach der Entwicklungsphase geht jetzt ein neuartiger Drucker in Serie. Bei der ExAM 255 handelt es sich um einen industriell anwendbaren 3D – Drucker, der auf Grundlage von Spritzgussgranulaten Bauteile herstellen kann.

Hierbei gibt es erstmalig im 3D-Druck kaum Einschränkungen bezüglich des verdruckbaren Materials. Mit der ExAM 255 ist es möglich Bauteile sowohl aus Metall, glasfaserverstärkten Kunststoff, Kunststoff und Keramik herzustellen. Die Einsatzmöglichkeiten erstrecken sich über die unterschiedlichsten Branchen. Vom Handwerksbetrieb bis hin zum großen Automobilzulieferer – die kosteneffektive Drucklösung für Prototyping und Kleinserien ermöglicht es dem Anwender, individuelle Bauteile auf Grundlage des später in der Serienproduktion verwendeten Materials herzustellen.


Die AIM3D GmbH wurde als Ausgründung der Universität Rostock im Jahr 2017 gegründet. Die Gründungsmitglieder Clemens Lieberwirth M. SC, Dr.–Ing. Vincent Morrison und Prof. Dr.-Ing. Hermann Seitz haben seit dem einen großen Schritt gemacht. Durch die Entwicklung des eigenen Herstellungsverfahrens (Composite Extrusion Molding, kurz CEM-Verfahren) wurde der Grundstein für die Maschinenentwicklung der heutigen ExAM 255 gelegt. Mit Hilfe ihres 12-köpfigen Teams wurden in diesem Jahr die ersten 3D – Drucker an die Kunden übergeben.

Prof. Dr.-Ing. Hermann Seitz ist froh über die Entwicklung des Unternehmens und von der Technologie sowie dem Know-how überzeugt. Er ist besonders stolz darauf, dass in der Region MV durch den Start der Serienproduktion wieder ein interessantes Projekt umgesetzt werden konnte.

Die Rückmeldung aus der Wirtschaft und Wissenschaft kann ebenfalls als positiv erachtet werden. Im November letzten Jahres konnte zusammen mit dem Automobilzulieferer Brose, dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) und der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft MV eine Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen werden. Mit der Finanzierung in Höhe von 1,4 Millionen Euro und dem zukünftigen Einbringen des Know-hows sind weitere Maschinenentwicklungen bereits geplant.

Weitere Informationen zu der ExAM 255 und dem Serienstart finden Sie im Internet unter www.aim3d.de.

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