AIM3D liefert mit dem Start der Serienproduktion ihres spritzgussgranulatverarbeitenden 3D-Druckers neue Impulse

Nach nur zwei Jahren Entwicklung und Dank der produktiven und engen Zusammenarbeit mit den Beta-Kunden kann die AIM3D GmbH nun mit der Serienfertigung des spritzgussgranulatverarbeitenden 3D-Druckers beginnen.

Pünktlich zur Rapid.Tech + FabCon3.D 2019 in Erfurt, wo genau vor zwei Jahren der erste Prototyp des 3D-Druckers vorgestellt wurde, kann die AIM3D GmbH aus Rostock, Mecklenburg-Vorpommern die ersten Auslieferungen der Serienfertigung verkünden. Insgesamt sechs Maschinen konnten seit Anfang des Jahres ausgeliefert werden beziehungsweise befinden sich in der Fertigungsphase. Weitere Bestellungen sind bereits eingegangen.

Der Kundenkreis erstreckt sich über die unterschiedlichsten Branchen. Vom Handwerksbetrieb bis hin zum großen Automobilzulieferer – die kosteneffektive Drucklösung für Prototyping und Kleinserienfertigung ermöglicht es dem Anwender, individuelle Bauteile auf Grundlage des später in der Serienproduktion verwendeten Materials herzustellen. Mit der ExAM 255 können Bauteile sowohl aus Metall, glasfaserverstärktem Kunststoff, Kunststoff und Keramik hergestellt werden.


Neuartiger Druckprozess ermöglicht den Einsatz von Spritzgussgranulat

Die Besonderheit der ExAM 255 liegt nicht nur in der Verarbeitbarkeit von Standardspritzgussgranulat, welches kostengünstig und weltweit erhältlich ist, sondern auch in der Verfahrensweise des Druckprozesses. In diesem Prozess kommt es zu einer Trennung der Formgebung und der Gefügebindung.

Zuerst wird das thermoplastische Trägermaterial im 3D- Druck Prozess miteinander verschmolzen, so erhält das Bauteil seine Form. Der daraus entstandene Grünling kann nun in einem Zwischenschritt nachbearbeitet werden. Dieses führt zu einer erheblichen Senkung der Werkzeug- und Maschinenkosten. Erst dann wird das Grünteil in einem zweistufigen Prozess zunächst vom thermoplastischen Trägermaterial befreit (entbindert) und anschließend in einem Ofen gesintert. So entsteht ein massives Metallteil.

Vorab vereinbarte Termine ermöglichen Einblick hinter die Kulissen

Die Besucher der Rapid.Tech + FabCon3.D haben die Möglichkeit, sich am Stand 2-205 selbst von der intuitiven Bedienung und der Druckqualität der ExAM 255 zu überzeugen. Der Stand wird von Herrn Clemens Lieberwirth, dem Ideengeber und Prokurist der AIM3D GmbH, Herrn Robert Radon, Leiter Entwicklung Mechatronik und Herrn René Zielke, Leiter Anlagenentwicklung, betreut.

Interessenten haben die Möglichkeit, durch eine vorherige Terminabsprache, die ExAM 255 Haut nah zu erleben und ihre Fragestellungen vor Ort anzubringen. Die Mitarbeiter freuen sich über einen qualitativ hochwertigen Austausch.

Weitere Informationen zu der ExAM 255 und dem Serienstart finden Sie im Internet unter www.aim3d.de.

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