Der Staat von morgen

Die öffentliche Verwaltung gilt vielen als veraltet, umständlich und als notwendiges Übel. Einer, der das ändern möchte, ist Florian Stupp. Mit seiner Nichtregierungsorganisation (NGO) „Public Makers“ will er jungen Talenten den Zugang zum öffentlichen Sektor erleichtern. Das gelingt ihm so gut, dass er vom „Handelsblatt“ mit dem „Young Leaders in GovTech Award“ ausgezeichnet wurde.

Derzeit studiert Stupp Information Engineering im Bachelor am TUM Campus Heilbronn. Mit „Public Makers“ möchte der junge Mann neue Zugangswege zum öffentlichen Sektor für junge Talente schaffen. Der Award ist für ihn Bestätigung und Motivation zugleich: „Die Auszeichnung erfüllt mich mit großem Stolz und großer Dankbarkeit. Gleichzeitig ist sie ein wichtiges Signal: Bei der Staatsmodernisierung und dem Thema GovTech müssen wir Studierende und andere junge Talente viel stärker einbinden.“

Technologische Potenziale nutzen

Und da Taten mehr wert sind als Worte, gründete Stupp im Jahr 2024 die NGO Public Makers. „Wir stehen als Staat und Gesellschaft vor immensen Herausforderungen: vom demografischen Wandel bis hin zu einer Verwaltung, die gerade erst beginnt, technologische Potenziale im großen Stil zu nutzen“, sagt Stupp. Das sind große Herausforderungen, die die junge Generation angehen möchte: „Durch Bildungsformate und gemeinsame Projekte mit der Verwaltung nutzen wir Innovationspotenziale und begeistern Studierende aller Fachrichtungen dafür, den Staat von morgen zu gestalten.“

Die nötigen Fähigkeiten erwirbt Stupp am TUM Campus Heilbronn: „Hier lerne ich genau das, was dem Staat oft fehlt: wie das technologisch Mögliche in reale Lösungen überführt werden kann.“ Obwohl er gerade mitten in seiner Bachelorarbeit steck, investiert Stupp viel Zeit in Public Makers. „Wir konnten bereits über 400 Studierende in ganz Deutschland für unsere Themen begeistern – mit Hackathons, Workshops, Bootcamps, Co-Creation-Formaten und vielem mehr.“

Bürokratie ist lebenswichtig

Erste Lösungen, die in Formaten wie dem START Public Makers Lab entstanden sind, werden bereits in reale Anwendungen überführt. Für den Award-Gewinner steht ein Thema ganz oben auf der Agenda: „Die Digitalisierung erlaubt einen Wandel hin zu einem proaktiven Staat, der Bedürfnisse erkennt und Leistungen anbietet – eine sogenannte ‚Push-Government‘.“ Ein Allheilmittel sei sie aber nicht, so Stupp: „Bürokratie hat ein Imageproblem, aber sie erfüllt eine lebenswichtige Funktion: Sie schafft Ordnung und Nachvollziehbarkeit.“ Die Aufgaben werden also nicht weniger. Wir gratulieren Florian Stupp zu seinem Erfolg und wünschen dem „Young Leader“ weiterhin so viel Motivation für einen moderneren Staat. 

 

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