Führung in Teilzeit: Qualität statt Quantität

Seit gut zwei Jahren ist bei itl die Teamleitung in der Abteilung Global Translation durch zwei Mitarbeiterinnen (Sarah Berger und Mathilde Baron-Miller) in Teilzeit besetzt. Der Jahresbeginn ist ein guter Anlass, um ein Fazit zu ziehen – und um zu zeigen, dass moderne Führung nicht an der Anzahl geleisteter Stunden gemessen werden sollte, sondern an Ergebnissen, Transparenz und Vertrauen.

Eine Entscheidung, die Mut erforderte

Flexible Arbeitszeiten und Arbeiten in Teilzeit sind und waren immer Teil der itl-Arbeitskultur. Die Entscheidung, diese klassische Sandwich-Managementposition, die bislang von zwei Vollzeitkräften ausgefüllt wurde, mit zwei Kolleginnen zu besetzen, die jeweils nur noch 25 bzw. 30 Wochenstunden zur Verfügung stellen können, war jedoch nicht unumstritten.

Personelle Veränderungen im itl-Management haben auch eine neue Aufstellung der beiden Teamleitungspositionen erforderlich gemacht. Es war schnell klar, dass die beiden heutigen Teamleiterinnen fachlich und persönlich zu 100 % die richtige Qualifikation für diese Position mitbringen. Die zentrale Frage war jedoch eine andere:  Würden sie mit geringerer zeitlicher Verfügbarkeit der Verantwortung gerecht werden können, zwei Projektmanagement-Teams zu führen – und das in einer Phase, in der sich die Lokalisierungsbranche in einem tiefgreifenden Wandel befindet und neue Strategien, Technologien und Arbeitsweisen gefragt sind?

Die bewusste Entscheidung für Kompetenz

Wir haben uns bewusst für das Know-how, die Erfahrung und die Führungsqualitäten der beiden Mitarbeiterinnen entschieden – und nicht für die reine Anzahl an Stunden. Rückblickend lässt sich klar sagen: Es war die richtige Entscheidung.

Führung in Teilzeit bedeutet bei itl nicht weniger Führung, sondern bewusste Führung. Die begrenzte Zeit führt zu klarer Priorisierung, effizienten Entscheidungsprozessen und einem starken Fokus auf das Wesentliche. Meetings sind strukturiert, Verantwortlichkeiten klar definiert, Ziele transparent.

Vertrauen als Fundament

Eine zentrale Voraussetzung für das Gelingen dieses Modells ist gegenseitiges Vertrauen. Beide Teamleiterinnen haben über viele Jahre hinweg ihre Zuverlässigkeit, Fachkompetenz und ihr Verantwortungsbewusstsein bei itl unter Beweis gestellt. Dieses Vertrauen wirkt in beide Richtungen: Auch die Teamleiterinnen wissen, dass das Management hinter ihnen steht und sie Herausforderungen nicht allein bewältigen müssen.

Dieses Sicherheitsnetz schafft Raum für mutige Entscheidungen, Weiterentwicklung und neue Impulse – gerade in einem dynamischen Umfeld.

Flexibilität, Kommunikation und Teamverantwortung

Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die Flexibilität aller Beteiligten innerhalb der verfügbaren Stunden. Ein fließender Austausch, enge Abstimmung und eine selbstverständliche gegenseitige Unterstützung sind fester Bestandteil des Arbeitsalltags. Dass die Abteilungsleitung in Ausnahmefällen einspringt, ist dadurch kein Zeichen von Schwäche, sondern Ausdruck eines funktionierenden, resilienten Führungsmodells.

Gleichzeitig stärkt Führung in Teilzeit die Eigenverantwortung der Teams. Entscheidungen werden dort getroffen, wo die Expertise liegt, Mitarbeitende übernehmen Verantwortung und gestalten aktiv mit. Das fördert nicht nur Motivation, sondern auch Kompetenzaufbau und Zusammenhalt.

Ein starkes Signal für moderne Arbeitskultur

Nicht zuletzt senden unsere beiden Teamleiterinnen ein wichtiges Signal nach innen und außen. Sie stehen für eine Arbeitskultur, in der Leistung nicht über Präsenz definiert wird, sondern über Wirkung, Verlässlichkeit und Zusammenarbeit.

Fazit

Führung in Teilzeit ist kein Kompromiss, sondern ein modernes, nachhaltiges und zukunftsfähiges Führungsmodell – fokussiert, wirksam und getragen von Vertrauen. Unsere beiden Teamleiterinnen leben dieses Modell jeden Tag und zeigen eindrucksvoll, wie gut es funktionieren kann.

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Über itl Institut für technische Literatur

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