Welche Security-Risiken müssen betrachtet werden? Welche Rolle spielt die IEC 62443? Wie sollten Hersteller mit zugekaufter Hard- und Software umgehen? Und welche Bedeutung haben harmonisierte Normen für die praktische Umsetzung?
Mit diesen und weiteren Fragestellungen beschäftigt sich die Online-Konferenz „Cyber Resilience Act im Maschinenbau“ am 17. November 2026. Die von IBF Solutions organisierte Veranstaltung verbindet technische, rechtliche und organisatorische Perspektiven und richtet sich insbesondere an Hersteller, Konstrukteure, Entwickler sowie Verantwortliche für CE-Kennzeichnung, Produktsicherheit und technische Compliance.
Von der Security-Risikoanalyse bis zur Supply Chain
Ein Schwerpunkt der Konferenz liegt auf der praktischen Umsetzung des Cyber Resilience Act. Anhand konkreter Fragestellungen werden unter anderem Themen wie Inverkehrbringen, Eigenbau, wesentliche Änderungen, Updates und Meldepflichten behandelt.
Darüber hinaus zeigt die Veranstaltung anhand einer smarten Maschine, wie eine Security-Risikoanalyse in sieben Schritten aufgebaut werden kann.
Ein weiterer Themenblock beschäftigt sich mit der Normenreihe IEC 62443 und der Frage, welche Teile für den Cyber Resilience Act sowie für einen strukturierten und sicheren Produktentwicklungsprozess besonders relevant sind.
Auch die Cybersecurity innerhalb der Lieferkette nimmt einen wichtigen Stellenwert ein. Dabei geht es unter anderem um:
– Software Bill of Materials (SBOM)
– Hardware Bill of Materials (HBOM)
– Open-Source-Komponenten
– Anforderungen an Lieferanten
– Schwachstellenmanagement
– Updatepflichten
Welche Rolle spielen harmonisierte Normen beim CRA?
Auch harmonisierte Normen werden bei der Umsetzung des Cyber Resilience Act eine wichtige Rolle spielen. Die Konferenz beleuchtet, welche Normen Anforderungen konkretisieren können und in welchen Bereichen trotz vorhandener Normen weiterhin eine eigene Bewertung durch Hersteller erforderlich bleibt.
„Harmonisierte Normen werden zu einem zentralen Werkzeug für die CRA-Umsetzung. Entscheidend ist zu wissen, welche Norm welche Anforderungen konkretisiert – und wo trotz Norm noch eigener Bewertungsbedarf bleibt“, erklärt Maximilian Moser, VDMA e. V. – Software and Digitalization.
Raum für konkrete Fragen aus der Praxis
Neben Fachvorträgen ist ein Expert Talk Bestandteil des Programms. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können dabei eigene Fragen einbringen und unterschiedliche fachliche Perspektiven zur praktischen Umsetzung des Cyber Resilience Act kennenlernen.
Die Online-Konferenz soll Unternehmen damit nicht nur einen Überblick über die Anforderungen geben, sondern vor allem Orientierung für die konkrete Umsetzung im Maschinen- und Anlagenbau bieten.
Veranstaltung auf einen Blick
Online-Konferenz: Cyber Resilience Act im Maschinenbau
Termin: 17. November 2026
Uhrzeit: 08:30 bis 17:00 Uhr
Format: 100 % online
Teilnahmegebühr: 790 Euro zzgl. MwSt.
Mit dem Rabattcode Pressebox erhalten Sie 10 Prozent Rabatt auf die Teilnahmegebühr und zahlen 710 Euro zzgl. MwSt.
Weitere Informationen, das vollständige Programm und die Anmeldung finden Interessierte unter:
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