Weiterhin Zurückhaltung bei den Bestellungen

Weiterhin prägt Zurückhaltung den Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau. Im Februar blieben die Auftragseingänge um real 17 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Aus dem Inland kamen 18 Prozent weniger Bestellungen, die Auslandsorders gingen um 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zurück. Dabei fiel der Auftragsrückgang aus den Euro-Ländern mit 15 Prozent geringer aus als das Minus aus den Nicht-Euro-Ländern mit 17 Prozent.

„Der Rückgang erklärt sich insbesondere dadurch, dass die wirtschaftliche Lage unverändert von zahlreichen Herausforderungen geprägt ist, was bei vielen Investoren Zurückhaltung hervorruft. Hinzu kommt, dass im Februar des vergangenen Jahres enorm viele Aufträge in die Order-Bücher kamen: Damit lag die Messlatte für den Auftragseingang im diesjährigen Februar hoch“, kommentiert VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann.

Im weniger schwankungsanfälligen Drei-Monats-Zeitraum Dezember 2022 bis Februar 2023 sanken die Bestellungen um real 17 Prozent zum Vorjahr. Im Inland wurden 14 Prozent weniger Aufträge verbucht; mit dem Ausland ein Bestellminus von 19 Prozent. Dabei gingen die Orders aus den Euro-Ländern um 13 Prozent zurück, das Minus mit den Nicht-Euro-Ländern betrug 22 Prozent.

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Der VDMA vertritt mehr als 3500 deutsche und europäische Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus. Die Industrie steht für Innovation, Exportorientierung und Mittelstand. Die Unternehmen beschäftigen insgesamt rund 3 Millionen Menschen in der EU-27, davon mehr als 1,2 Millionen allein in Deutschland. Damit ist der Maschinen- und Anlagenbau unter den Investitionsgüterindustrien der größte Arbeitgeber, sowohl in der EU-27 als auch in Deutschland. Er steht in der Europäischen Union für ein Umsatzvolumen von geschätzt 770 Milliarden Euro. Rund 80 Prozent der in der EU verkauften Maschinen und Anlagen stammen aus einer Fertigungsstätte im Binnenmarkt.

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