Tesla ist connect-Testsieger bei Ladetarifen der Autohersteller

Der Elektrofahrzeughersteller überzeugt in allen Kategorien „Wenig“-, „Normal“- und „Viellader“; bei den E-Mobilitäts-Anbietern sind die Stadtwerke München mit dreifach „sehr gut“ für alle Ladetypen auf dem ersten Platz.

Mit welchen Verbrauchskosten ist beim Umstieg auf ein Elektroauto zu rechnen? Und welches der zum Teil noch recht unübersichtlichen Tarifangebote ist je nach Nutzungsverhalten die beste Wahl? Diesen Fragen ist connect für seine Ausgabe 08/2021 mit Unterstützung der E-Mobilitäts-Experten von umlaut nachgegangen und hat erstmals die Ladetarife für Elektroautos verglichen. Dabei wurden sowohl die E-Mobilitäts-Anbieter Stadtwerke München, EWE, Maingau, EnBW, NewMotion/Shell Recharge Standard, Plugsurfing, E.ON und DKV als auch die Autohersteller Tesla, BMW, Audi und Porsche untersucht. Der Elektrofahrzeughersteller Tesla überzeugt mit seinen Tarifen für „Wenig“-, „Normal“- und „Viellader“, bei den E-Mobilitäts-Anbietern sind die Stadtwerke München mit dreimal „sehr gut“ für alle Nutzer-Typen connect-Testsieger. connect und umlaut untersuchten dazu die Ladetarife der Hersteller von Elektroautos, die zu ihren Fahrzeugen eigene Ladepakete und/oder -karten anbieten, sowie die der E-Mobilitäts-Anbieter.

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„E-Auto-Fahrer benötigen Orientierung bei der Auswahl des für sie richtigen Ladetarifs. Unsere Analysen zeigen, dass es dabei unverzichtbar ist, je nach eigenem Nutzungsverhalten ganz genau auf die Konditionen zu achten“, erklärt Hakan Ekmen, Managing Director bei umlaut.

Das Ergebnis der Analyse der Hersteller-Tarife: Tesla erhält für sein Angebot drei Mal „sehr gut“ für „Wenig“-, „Normal“- und „Viellader“. BMW, Audi und Porsche liegen deutlich dahinter. Viele Fahrer von E-Autos dieser Marken können mit dafür ausgelegten Tarifen beim Laden an Ionity-Säulen einiges sparen. Beim Laden an AC- und DC/HPC-Säulen anderer Betreiber sind die Ladekarten manch normaler E-Mobilitäts-Provider aber günstiger. Die Tarife von Mercedes-Benz und VW konnten nicht untersucht werden, denn bei ihnen gelten je nach Ladesäulenbetreiber unterschiedliche Preise. Und diese Kosten ließen sich nicht in der App oder auf der Webseite prüfen, ohne ein echtes Fahrzeug zu registrieren und dafür den Tarif zu buchen.
 

Die Analyse der Tarife der E-Mobilitäts-Anbieter zeigt: Insbesondere der Nutzertyp „Weniglader“ kann auf faire Angebote zurückgreifen: Hier schneiden die Stadtwerke München, Maingau, EWE und EnBW jeweils mit „sehr gut“ ab. Drei weitere Anbieter haben „gute“ Angebote, zwei „befriedigende“. Auch bei „Normalladern“ sind die Stadtwerke München mit „sehr gut“ vertreten, EWE, Maingau sowie EnBW folgen mit „gut“. Der Nutzertyp „Viellader“ fährt ebenfalls mit den Stadtwerken München „sehr gut“ und findet bei EWE, Maingau und EnBW „gute“ Tarife. Wer hier den Tarifsieger wählt, kann im Vergleich zum letztplatzierten Plugsurfing fast 800 Euro im Jahr sparen.

Als Tariftipp entpuppte sich während des Tests der ADAC-Ladetarif „e-Charge“, den der Automobilclub in Kooperation mit EnBW anbietet. Da er nur für Mitglieder nutzbar ist, hat connect den Tarif außer Konkurrenz betrachtet und nicht in die Bewertung einbezogen.  

Hannes Rügheimer, connect-Autor, fasst das Fazit des Tarifchecks zusammen: „Unser erster großer Tarifcheck für E-Mobilisten bestätigt, was unter Nutzern schon lang bekannt ist: Wer möglichst günstig fahren will, braucht für verschiedene Ladesituationen auch unterschiedliche Ladekarten. Ihre wirklich sehr fairen Ladepreise katapultieren die ‚SWM-Ladekarte‘ der Stadtwerke München an die Spitze der von umlaut und connect modellierten Nutzungsszenarien. Bei den Angeboten der Autohersteller ist Tesla besonders transparent und günstig.“

So wurde getestet: Um das unterschiedliche Mobilitäts- und Ladeverhalten verschiedener Typen von E-Fahrzeugnutzern möglichst repräsentativ abzubilden, erfolgte die Einteilung in Nutzertypen: „Weniglader“ mit einer Jahresfahrleistung von 7.500 Kilometern und einem öffentlichen Ladeanteil von nur 10 Prozent, „Normallader“ mit 15.000 Kilometern pro Jahr und einem Ladeanteil unterwegs von 25 Prozent und „Viellader“ mit 25.000 Kilometer Jahresfahrleistung und einem Ladeanteil öffentlichem Laden von 50 Prozent. Für den Verbrauch pro 100 Kilometer wurde eine durchschnittliche Fahrweise angenommen. Die Bewertung der Tarife erfolgte auf Basis der dadurch ermittelten Gesamtladekosten pro Jahr.

Und E-Mobilität bleibt relevant: umlaut und connect planen bereits den nächsten Test, diesmal zum Thema förderfähige Wallboxen. Neben Ausstattung und Funktionsumfang wird dabei auch die User Experience der Ladestationen eine Rolle spielen. Die Veröffentlichung des Tests ist gegen Ende Q3 / Anfang Q4 geplant.

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