Congresshalle rasch zum modernen Messe-, Kongress-, Event- und Kulturforum weiterentwickeln

Die Spitzenorganisationen der Saarwirtschaft – IHK, HWK, VSU, DEHOGA und Handelsverband – appellieren an die Verantwortlichen in Stadt und Land, die Congresshalle rasch zu einem modernen Messe-, Kongress-, Event- und Kulturforum weiterzuentwickeln. „Saarbrücken braucht dringend eine städtebauliche Aufwertung mit Strahlkraft über die Landesgrenzen hinaus. Dies ist nicht zuletzt aus demografischen Gründen und mit Blick auf die Standortattraktivität geboten. Bei der Erweiterung der Congresshalle handelt es sich um eine solche Weichenstellung, die eine hohe Zukunftsrelevanz für das ganze Saarland und die Landeshauptstadt besitzt. Jetzt gilt es, diese Chance zu nutzen und keine weitere Zeit zu verlieren“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Heino Klingen.

Aus Sicht der Wirtschaftsorganisationen gibt es für das neue Messe-, Kongress-, Event- und Kulturforum keine Alternative zum Standort Hafenstraße. Er grenzt unmittelbar an die City und verspricht wegen seiner direkten Anbindung an die 1A-Lage Bahnhofstraße die größten regionalwirtschaftlichen Effekte. Alle anderen Standorte wären nur zweitbeste Lösungen mit deutlich geringeren Impulsen für den innerstädtischen Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie. Deshalb brauchen wir keine neue Grundsatzdiskussion über alternative Standorte. Sie würde zu erheblichen Zeitverzögerungen führen und gefährdete so die in Aussicht gestellten Zuschüsse des Bundes in Höhe von 50 Millionen Euro.

Für die Handwerkskammer unterstreicht Hauptgeschäftsführer Dr. Arnd Klein-Zirbes: „Unsere Handwerkskammer begrüßt es ausdrücklich, dass im Zuge eines millionenschweren Modellvorhabens – gefördert von Bund und Land – die saarländische Landeshauptstadt städtebaulich zukunftsfest aufgestellt werden kann. Das ist eine große Chance, nicht zuletzt hinsichtlich einer Verbesserung des Verkehrsflusses, des ruhenden Verkehrs und vieler anderer Faktoren. Die Attraktivität Saarbrückens als Oberzentrum für die gesamte Region kann mit diesem Modellvorhaben gesteigert werden, Alt-Saarbrücken städtebaulich ein neues Gesicht erhalten. Wir betrachten das Modellprojekt natürlich auch im Zusammenhang mit der Neuaufstellung unserer Bildungsstätte in Alt-Saarbrücken und den damit verbundenen Bauten. Für die Region, für das Saarland, für Saarbrücken und insbesondere Alt-Saarbrücken bieten sich bei einer Umsetzung des Modellvorhabens hervorragende Möglichkeiten.“


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