Bank Schilling – Erfolgreiche Geschäftsentwicklung sowie solide Kapitalbasis

Die Bank Schilling konnte von dem guten Marktumfeld und der positiven Stimmung an den Finanzmärkten profitieren und das abgelaufene Geschäftsjahr 2017 erfolgreich beschließen. Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um 9,8 Mio. € auf 985 Mio. € gestiegen. Die Eigenmittel belaufen sich nach Feststellung des Jahresabschlusses und dem Beschluss zur Ergebnisverwendung durch die Hauptversammlung auf 105,1 Mio. € (Vorjahr 96,2 Mio. €), die Gesamtkapitalquote steigt auf 16,5 % (Vorjahr 15,2 %) und die Kernkapitalquote auf 16,2 % (Vorjahr 14,7 %). Mit diesen im Bankenvergleich guten Kapitalquoten ist man auch für die Herausforderungen der Zukunft bestens gerüstet.

Die Bank erreichte im Geschäftsjahr 2017 den bereits seit Jahren nachhaltig stabilen Jahresüberschuss von rund 4,4 Mio. €. Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung konnte neben dem ausgewiesenen Jahresüberschuss auch die freiwillige Sonderrücklage gemäß § 340g HGB zusätzlich dotiert werden. Hier wurden 7,9 Mio. € (Vorjahr 4,8 Mio. €) zur Stärkung des Kapitals zugeführt. Die Cost-Income-Ratio (CIR) lag bei 64,41 % (Vj. 62,55 %).

Einschließlich der Filiale in dem Stammhaus Hammelburg ist die im Jahre 1923 gegründete Bank mit 16 Filialen und 3 Geschäftsstellen in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen vertreten. Neben der Ausrichtung als Regionalbank in den Filialgebieten, ist das Haus auch ein geschätztes Handelsinstitut für verzinsliche Wertpapiere im Euroraum. Für den erfolgten Ausbau des Provisionsgeschäftes waren sowohl weitere Zuwächse bei den Provisionserträgen aus dem klassischen Wertpapier- und Depotgeschäft, der Vermögensverwaltung als auch Erträge aus der Vermittlung langfristiger Kredite an Kooperationspartner der Bank maßgeblich.


Im Vermögensanlagegeschäft konnte sich die Bank bei dem Vermögensverwaltertest des Elite Reports (Handelsblatt) sehr gut platzieren und wurde im November 2017 zum elften Mal in Folge in die "Elite der Vermögensverwalter" aufgenommen. Entgegen dem allgemeinen Bankentrend hat das Haus seine Private-Banking-Aktivitäten im Jahr 2017 sogar noch durch Eröffnung einer Filiale in München sowie einer Geschäftsstelle in Mannheim verstärkt.

Die Tochtergesellschaften Dr. Schmitt Leasing GmbH (DSL), Dr. Schmitt GmbH Würzburg (DSV), gvp Gesellschaft für Versicherungsprüfung mbH und Dr. Schmitt Immobilien GmbH (DSI) haben ebenfalls zu dem guten Geschäftsergebnis beigetragen.

Insgesamt werden in der Unternehmensgruppe rund 330 Mitarbeiter/-innen beschäftigt, davon 246 in der Bank.

Zum 23. März 2018 hat Herr Dr. Hubert-Ralph Schmitt sein Vorstandsmandat bei der Bank Schilling & Co Aktiengesellschaft niedergelegt. Die bisher verantworteten Aufgabenbereiche wurden von den drei bestehenden Vorstandsmitgliedern übernommen. Der Aufsichtsrat bedankt sich bei Herrn Dr. Hubert-Ralph Schmitt für die langjährige und hervorragende Zusammenarbeit, verbunden mit den besten, persönlichen Wünschen.

Im Ausblick für das laufende Geschäftsjahr rechnet die Bank bei annähernd gleichbleibenden Rahmenbedingungen mit einer befriedigenden Entwicklung. Die außerordentlich herausfordernden geldpolitischen Bedingungen mit niedrigen Zinsen, die weiter auf den Zinsüberschuss drücken sowie die regulatorischen Vorgaben wie die Finanzmarktrichtlinie MiFID II sind Komponenten, die das Aufwands- und Ertragsverhältnis belasten werden.

Hammelburg, im Mai 2018

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