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	<title>Firma Im Cockpit.Fengler, Autor bei</title>
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	<title>Firma Im Cockpit.Fengler, Autor bei</title>
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	<item>
		<title>Was ist eine flache Hierarchie?</title>
		<link>https://www.presse-radar.de/2017/11/22/was-ist-eine-flache-hierarchieoe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Im Cockpit.Fengler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Nov 2017 10:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[Teamversagen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Frage ist simpel, denken Sie? Leider wird sie jedoch oft unvollständig beantwortet und behandelt. Nur weil Hierarchie-Ebenen wegfallen, ist&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-radar.de/2017/11/22/was-ist-eine-flache-hierarchieoe/" data-wpel-link="internal">Was ist eine flache Hierarchie?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-radar.de" data-wpel-link="internal"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Frage ist simpel, denken Sie?<br />
Leider wird sie jedoch oft unvollständig beantwortet und behandelt.</p>
<p>Nur weil Hierarchie-Ebenen wegfallen, ist die Hierarchie zwischen Führungskraft und Mitarbeitern noch lange nicht flach.</p>
<p><b>Hierarchien haben nicht nur einen organisatorischen Ansatz</b></p>
<p>Das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Crew_Resource_Management" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Crew-Resource-Management (CRM)</a> hat die Elemente <b>&quot;Führen&quot; und &quot;Hierarchie&quot;</b> im Kern erforscht und Antworten gegeben.</p>
<p>Das Augenmerk richtet sich dabei nicht auf die Organisation der Crew, sondern auf das <b>Verhältnis der Beteiligten untereinander</b>.</p>
<p>Letztlich kam es darauf an, aus dem „Helden der Lüfte“, dem Kapitän, einen effizienten und anerkannten <b>Teamführer</b> zu machen.</p>
<p>Nur damit konnte man die Ursachen für <b>fatales Teamversagen</b> (Auslöser von über 80% aller Flugzeugabstürze) erfolgreich abstellen.</p>
<p>So war vor dem CRM im Cockpit die Hierarchie zwischen Kapitän, 1. Offizier und Crew oft so steil ausgeprägt, dass jede <b>offene Kommunikation unmöglich</b> wurde.</p>
<p>Das Teamversagen im Flugzeug war durch <b>falsches Fehlermanagement</b> definiert, ausgelöst durch eine Hierarchiebarriere.</p>
<p>Diese Barriere blockierte nicht nur die Kommunikation, sie führte auch zu falschen, bauchgesteuerten Entscheidungen, erhöhtem Stress und eben dann und wann zum <b>tödlichen Ende einer Fehlerkette.</b></p>
<p><b>In meinen Trainings und Seminaren erkläre ich es ja gerne einfach und auf Deutsch:</b></p>
<p>„Eine funktionierende, <b>flache Hierarchie</b> erkennen Sie in der Praxis, wenn Meinungen zwischen Führungskraft und Mitarbeiter <b>angstfrei und vertrauensvoll</b> ausgetauscht werden. Fehler werden offen besprochen, <b>ohne Furcht vor Bestrafung</b> und <b>Suche nach dem Schuldigen</b>. Das <b>gilt auch für die Fehler der Führungskraf</b>t selbst!</p>
<p>Die Führungskraft befindet sich mit den Geführten in einer Atmosphäre der <b>psychologischen Sicherheit.“</b></p>
<p>Quellen:</p>
<p>Kanki, B. G., Helmreich, R. L., and Anca, J. (2010) Crew Resource Management, Second Edition, Elsevier, Amsterdam.</p>
<p>Hackman, J. R. (2002) Leading Teams: Setting the Stage for Great Performances, Harvard Business Press, Boston, Massachusetts</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Im Cockpit.Fengler KG<br />
Amsinckstr. 41<br />
20097 Hamburg<br />
Telefon: +49 (40) 5480-7777<br />
<a href="http://imcockpit.de/" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">http://imcockpit.de/</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Thomas Fengler<br />
GF<br />
Telefon: +49 (4134) 9076532<br />
E-Mail: &#116;&#104;&#111;&#109;&#097;&#115;&#064;&#102;&#101;&#110;&#103;&#108;&#101;&#114;&#046;&#110;&#101;&#116;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/fengler-kg/Was-ist-eine-flache-HierarchieOE/boxid/882413" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Originalmeldung der Im Cockpit.Fengler KG</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/fengler-kg" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Alle Meldungen der Im Cockpit.Fengler KG</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-radar.de/2017/11/22/was-ist-eine-flache-hierarchieoe/" data-wpel-link="internal">Was ist eine flache Hierarchie?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-radar.de" data-wpel-link="internal"></a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Mensch braucht kontrollierbaren Stress</title>
		<link>https://www.presse-radar.de/2017/11/01/der-mensch-braucht-kontrollierbaren-stress/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Im Cockpit.Fengler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2017 17:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[change management]]></category>
		<category><![CDATA[cockpit]]></category>
		<category><![CDATA[gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[gehirnjogging]]></category>
		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[leadership]]></category>
		<category><![CDATA[management]]></category>
		<category><![CDATA[menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Monitoring]]></category>
		<category><![CDATA[neuro]]></category>
		<category><![CDATA[simulator]]></category>
		<category><![CDATA[Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[training]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diese Erkenntnis ist recht neu! Kontrollierbarer Stress macht nachweislich glücklicher und führt zu einem erfüllteren und zufriedenerem Leben. Doch warum&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-radar.de/2017/11/01/der-mensch-braucht-kontrollierbaren-stress/" data-wpel-link="internal">Der Mensch braucht kontrollierbaren Stress</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-radar.de" data-wpel-link="internal"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Diese Erkenntnis ist recht neu!</p>
<p><b>Kontrollierbarer Stress</b> macht nachweislich glücklicher und führt zu einem erfüllteren und zufriedenerem Leben.<br />
Doch warum reden wir dann immer über Stressvermeidung und stark zunehmendem fehlerhaftem Handeln unter Stress?<br />
Wir meinen hier immer den <b>unkontrollierten, erzwungenen Stress.</b><br />
Diese Unterscheidung basiert auf neuerer, neuro-wissenschaftlicher Erkenntnis.<br />
Bis 1999 vertrat die Neurowissenschaft die Auffassung, dass sich Gehirnzellen im Erwachsenenalter nicht mehr neu bilden können.<br />
Das ist heute klar widerlegt.<br />
Der Mensch kann bis ins hohe Alter neue Gehirnzellen bilden und die dazugehörenden Verknüpfungen ausbilden.<br />
Bei diesem Vorgang spricht man von Neuroplastizität.</p>
<p>Neue Hirnzellen und die Verknüpfungen dazu bilden sich aber nur, wenn das<b> Gehirn</b> auch entsprechend <b>gefordert und trainiert</b> wird.<br />
Dosierter und kontrollierbarer Stress in freiwilligem Rahmen fördert das Zellwachstum erheblich und erhält nicht nur die geistige Leistungsfähigkeit, sondern erhöht auch bei regelmäßigem Training dieser Art die Stressresistenz.<br />
Der Nachweis darüber wurde in vielfachen Versuchen und Untersuchungen erbracht.<br />
Erzwungener, <b>unkontrollierbarer Stress</b> jedoch lässt das Gehirn Bereiche zum überlegten Handeln still legen, um sich ganz auf das körperliche Überleben in der Stresssituation einzustellen.<br />
Daher machen Menschen bei derartigem Stress, je nach Komplexität der Tätigkeit, <b>11 bis 1.000-mal so viel Fehler wie unter normalen Umständen.</b></p>
<p>Diese Erkenntnis macht sich natürlich auch die Verkehrsluftfahrt zunutze und trainiert ihre Besatzungen im Abstand von bis zu nur 3 Monaten in Simulatoren in kontrollierbaren Stresssituationen.<br />
Dadurch <b>wächst</b> auch bei den Crews der Verkehrsflugzeuge die <b>Stressresistenz</b> bei unvorhersehbaren Ereignissen deutlich.</p>
<p>Im beigefügten Video war es das Ziel, den Stress des Cockpit-Teams soweit ans Limit zu fahren, dass die Aufgabe noch sicher bewältigt werden konnte. Es durfte kein Kontrollverlust (lost of awareness) entstehen.<br />
Die Pilotin (leitende Klinikärztin) hat noch nie vorher in einem Flugzeugcockpit gesessen, jedoch zuvor einmal bei Kollegen bei einem Flug zugeschaut. Der rechts sitzende Pilot Monitoring hat bereits ein Simulator-Training hinter sich.<br />
Der Flug ging von Braunschweig nach Hamburg.<br />
Mit <b>richtiger und offener Kommunikation, klarer Rollen- und Aufgabenverteilung, angepasstem Zeitmanagement und geeigneten Standardverfahren</b> kann eine <b>Führungskraft </b>den Stresslevel in ihrem Team gut steuern.<br />
Nur positiver Stress hat einen nachhaltigen Lerneffekt, steigert die Leistungsfähigkeit und erhält die Motivation.</p>
<p>In unseren Trainings habe ich eine Methode bei der ich im professionellen Airline-Simulator einen <b>kontrollierbaren Stresspege</b>l sehr realistisch und individuell auf den Teilnehmer ausgerichtet aufbaue.<br />
Die Wiederholung dieser Szenarien erhöht schon in diesem einen Training Ihre Stressresistenz.<br />
Es ist eine Art <b>Gehirnjogging</b>, das Hirnzellen und Verknüpfungen ausbildet, die Ihr Gehirn leistungsfähiger machen.<br />
Sie lernen zudem <b>Ihre Stressgrenzen</b> kennen und Werkzeuge aus dem<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Crew_Resource_Management" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Crew-Resource-Management</a> anzuwenden, die Sie im positiven Stressbereich halten.</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Im Cockpit.Fengler KG<br />
Amsinckstr. 41<br />
20097 Hamburg<br />
Telefon: +49 (40) 5480-7777<br />
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<div class="pb-contact-item">Thomas Fengler<br />
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E-Mail: &#116;&#104;&#111;&#109;&#097;&#115;&#064;&#102;&#101;&#110;&#103;&#108;&#101;&#114;&#046;&#110;&#101;&#116;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/fengler-kg/Der-Mensch-braucht-kontrollierbaren-Stress/boxid/879057" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Originalmeldung der Im Cockpit.Fengler KG</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/fengler-kg" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Alle Meldungen der Im Cockpit.Fengler KG</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-radar.de/2017/11/01/der-mensch-braucht-kontrollierbaren-stress/" data-wpel-link="internal">Der Mensch braucht kontrollierbaren Stress</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-radar.de" data-wpel-link="internal"></a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Führen aus der Vorgesetztenperspektive &#8211; es fehlt der Spiegel</title>
		<link>https://www.presse-radar.de/2017/10/21/fuehren-aus-der-vorgesetztenperspektive-es-fehlt-der-spiegel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Im Cockpit.Fengler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Oct 2017 15:16:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-radar.de/2017/10/21/fuehren-aus-der-vorgesetztenperspektive-es-fehlt-der-spiegel/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie beurteilen Sie die Perspektive der Ihnen hierarchisch/disziplinar unterstellten Menschen? Dieses Szenario ist schwer zu simulieren, schon gar nicht in&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-radar.de/2017/10/21/fuehren-aus-der-vorgesetztenperspektive-es-fehlt-der-spiegel/" data-wpel-link="internal">Führen aus der Vorgesetztenperspektive &#8211; es fehlt der Spiegel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-radar.de" data-wpel-link="internal"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Wie <b>beurteilen Sie</b> die Perspektive der Ihnen hierarchisch/disziplinar unterstellten <b>Menschen</b>?</p>
<p>Dieses Szenario ist schwer zu simulieren, schon gar nicht in der Wohlfühl-Kunst-Atmosphäre eines Seminarraumes.<br />
Kennen Sie dabei das Problem, dass der Empfänger Ihrer Nachricht (Mitarbeiter) oft nicht das versteht, was Sie als Sender vermitteln möchten?<br />
<b>Kommunizieren</b> auf unterschiedlichen Ebenen ist einer der <b>Hauptherausforderungen zwischen Chef und Mitarbeiter.</b></p>
<p>Testen Sie das mal und erfahren Sie die <b>Sicht des Empfängers</b> unter erheblichem Stress (steht der Mitarbeiter häufig auch, wenn er mit dem Chef spricht).<br />
Sie lernen in den Elementen „Kommunikation“ und „Führen“ des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Crew_Resource_Management" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Crew-Resource-Managements (CRM) </a>bei uns im Cockpit <b>Regeln und Methoden </b>kennen, die das klassische Sender-Empfänger Problem minimieren und zuverlässiges, <b>gegenseitiges Vertrauen</b> auch unter Druck aufrechterhalten.</p>
<p>Ich nutze diese <b>Kommunikations- und Führungsregeln</b> auch in Flugangstcoachings, wie Sie im beigefügten Video sehen.<br />
Die Teilnehmer verlieren ihre Flugangst, weil sie im Laufe des Coachings durch eigenes, erfolgreiches Handeln den <b>Kontrollverlust aufgeben</b>. Dabei fangen sie an, das Flugzeug zu verstehen und ihm zu vertrauen.<br />
Das gelingt nur mit <b>Kommunikation auf Empfängerebene</b> und Führen mit den drei unbedingten Voraussetzungen: <b>Fachkompetenz, Vertrauen und Wohlwollen</b>.<br />
Diese drei Elemente hat die CRM-Forschung als <b>Kernbedingungen für eine positive Hierarchie</b> in einem erfolgreichen Team definiert.<br />
Nur damit gelingen die Anforderungen an alle anderen Elemente des Crew-Resource-Managements!</p>
<p><b>Im Video sehen Sie:</b></p>
<p>die Teilnehmerin fliegt, ich moderiere auf ihrer Ebene. In aller Ruhe konzentrieren wir uns gemeinsam auf <b>das Gelingen</b> der enorm schwierigen Landung in Hongkong Kai Tak, jeder in seiner Rolle.<br />
Diese Aufnahme entstand nach 3 Stunden aufbauendem Training im Cockpit mit langsam, für die Teilnehmerin fast unmerklich wachsenden Ansprüchen an die Aufgaben des Flugzeugführers.<br />
Jede professionelle Crew würde viele Verfahrensfehler entdecken. Aus der Sicht des Profis (Sender) stimmt das, aus der Sicht der Teilnehmerin (Empfänger) nicht. Das Ziel, die Maschine sicher auf die Piste zu bekommen, haben wir trotzdem immer erreicht.<br />
Dabei spielt in dieser Konstellation die <b>Perfektion und Verfahrensredundanz</b> keine Rolle, sondern <b>nur das Gelingen</b> der Landung selbst – der Empfänger definiert den Weg, das Ziel zu erreichen.<br />
Der Sender, in dem Fall ich auf dem rechten Sitz, ebnet diesen Weg ohne seine eigene Welt aufzuzwingen. Es hätte auch keinen Erfolg.<br />
Für das Erlernen einer Moderationsform in der Führungsrolle mit „Nicht-Piloten“ im Cockpit brauchte ich als erfahrener Flugkapitän ein Jahr hartes Training.<br />
Die Herausforderung dabei ist nicht nur die fliegerisch-fachliche Seite (häufige Grenzzustände des Flugzeugs), sondern den Weg der CRM-Regeln in <b>Kommunikation, Führen, Entscheiden und Stressmanagement</b> mit unterschiedlichen, mir vorher nicht bekannten Teilnehmern (Empfängern), möglichst optimal einzuhalten und <b>vorzuleben</b>.<br />
Auch ich mache mal Fehler. Das darf den Teilnehmer aber nicht verunsichern.<br />
Seinen Weg darf ich als Moderator und Trainer nicht verlassen, egal was kommt.</p>
<p>Oft stellen mir meine Kunden am Anfang die Frage, wie oft denn die Maschine bei den Übungen abstürzt. Meine Antwort ist: nie!<br />
Ich halte den Simulator auch nicht an.<br />
<b>Fehler</b> auf dem eigenen Weg des Empfängers <b>dürfen nicht in einer Fehlerkette</b> mit fatalem Ausgang <b>enden</b>. Dieses Gelingen (das Flugzeug/Firma bleibt heile) unter teils extremen Bedingungen ist Teil der Botschaft und der herausragende Erfolg des <b>Führungs- und Arbeitsmodells</b> Crew-Resource-Management.</p>
<p><b>Eine weitere Pflicht habe ich mir auferlegt:</b> ich greife selbst nicht in die Rollen der Teilnehmer ein.<br />
Nur so festige ich die <b>Rollenstabilität</b> meiner <b>Managercrew</b> im Cockpit.<br />
Stetes <b>Vorbild und Wohlwollen</b> schaffen <b>Stabilität und Vertrauen</b>, das kann nicht hoch genug bewertet werden – auch eine <b>wissenschaftliche</b> Erkenntnis der <b>Leadership-Forschung</b> im CRM.<br />
Sie können sich vorstellen, dass das im<b> Cockpit-Training</b> oft ganz schön spannend wird und zu vielen „Aha-Effekten“ führt.</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Im Cockpit.Fengler KG<br />
Amsinckstr. 41<br />
20097 Hamburg<br />
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</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/fengler-kg/Fuehren-aus-der-Vorgesetztenperspektive-es-fehlt-der-Spiegel/boxid/877603" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Originalmeldung der Im Cockpit.Fengler KG</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/fengler-kg" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Alle Meldungen der Im Cockpit.Fengler KG</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-radar.de/2017/10/21/fuehren-aus-der-vorgesetztenperspektive-es-fehlt-der-spiegel/" data-wpel-link="internal">Führen aus der Vorgesetztenperspektive &#8211; es fehlt der Spiegel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-radar.de" data-wpel-link="internal"></a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bleiben Sie sachlich – von wegen</title>
		<link>https://www.presse-radar.de/2017/10/18/bleiben-sie-sachlich-von-wegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Im Cockpit.Fengler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Oct 2017 09:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[anca]]></category>
		<category><![CDATA[briefing]]></category>
		<category><![CDATA[crew]]></category>
		<category><![CDATA[crm]]></category>
		<category><![CDATA[forschung]]></category>
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		<category><![CDATA[management]]></category>
		<category><![CDATA[performance]]></category>
		<category><![CDATA[punkte]]></category>
		<category><![CDATA[schulz]]></category>
		<category><![CDATA[sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[team]]></category>
		<category><![CDATA[Thun]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-radar.de/2017/10/18/bleiben-sie-sachlich-von-wegen/</guid>

					<description><![CDATA[<p>In der Forschung zum Crew-Resource-Management (CRM) gewann man sehr schnell die Erkenntnis, dass in der Kommunikation der Schlüssel für effizientes&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">In der Forschung zum <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Crew_Resource_Management" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Crew-Resource-Management (CRM) </a>gewann man sehr schnell die Erkenntnis, dass in der <b>Kommunikation</b> der Schlüssel für effizientes Führen steckt.<br />
Zwar hatte schon der Hamburger Kommunikationswissenschaftler Schulz von Thun mit seinem bekannten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vier-Seiten-Modell" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Kommunikationsquadrat</a> die vier Seiten einer Nachricht definiert. Die Aussage alleine ist jedoch „nur“ eine Erkenntnis, keine Anleitung für <b>effizientes Führen</b>.<br />
Erst 1993 beschrieb die erste Ausgabe des Buches Crew Resource Management von Kanki, Helmreich und Anca eine für die Führungsmethode des CRM brauchbare Umsetzung dieser vier Seiten.<br />
Kommunikation hat so viele Aufgaben, dass sie wesentlichen Einfluss auf <b>Teamleistung und Effizienz</b> hat. Viele Versuche und wissenschaftliche Testreihen mit Crews haben dabei eindeutig belegt:<br />
Vor allem das <b>Kommunikationsverhalten des Teamführers</b> (hier der Kapitän) steuert unmittelbar die <b>Leistung und Effizienz </b>seiner Mannschaft.</p>
<p>Jeder der im beigefügten Bild aufgeführten 5 Punkte erfüllt in der Praxis mehrere Aufgaben zugleich.<br />
Dabei bestimmt das <b>erste Zusammentreffen</b> eines Teams wesentlich seine weitere Leistungs- und Effizienzkurve.</p>
<p><b>Ein Beispiel:</b></p>
<p>Das Briefing vor dem Abflug durch den Kapitän hat einen sehr hohen Stellenwert und die Kommunikation erfüllt hier mehrere Aufgaben im Team:</p>
<p>&#8211; Es gibt dem Team (hier der Crew) alle relevanten Informationen für den Flug.</p>
<p>&#8211; Es erlaubt dem Kapitän sein Führungsverhalten und für ihn wichtige Punkte transparent zu machen und eine positive hierarchische Beziehung zu seiner Crew aufzubauen.</p>
<p>&#8211; Es gibt dem Team Sicherheit, da es das Führungsverhalten und die für den Kapitän wichtigen Punkte jetzt einschätzen kann.</p>
<p>&#8211; Es gibt der Crew Gelegenheit, Fragen zu stellen, wichtige Punkte einzubringen und Unklarheiten zu beseitigen.</p>
<p><b>Merke:</b></p>
<p>Der Verlauf dieses <b>ersten Briefings</b> bestimmt wesentlich die <b>Team-Performance</b> !</p>
<p>Daher werden an das Briefing auch klare Voraussetzungen geknüpft (beigefügtes Bild &quot;Briefing&quot;)</p></div>
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<p>Im Cockpit.Fengler KG<br />
Amsinckstr. 41<br />
20097 Hamburg<br />
Telefon: +49 (40) 5480-7777<br />
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<div class="pb-contact-item">Thomas Fengler<br />
GF<br />
Telefon: +49 (4134) 9076532<br />
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		<title>Der neue Cockpit-Club in Hamburg – für Personal-Entscheider</title>
		<link>https://www.presse-radar.de/2017/10/14/der-neue-cockpit-club-in-hamburg-fuer-personal-entscheider/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Im Cockpit.Fengler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Oct 2017 15:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[airline]]></category>
		<category><![CDATA[club]]></category>
		<category><![CDATA[cockpit]]></category>
		<category><![CDATA[crew]]></category>
		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
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		<category><![CDATA[klinik]]></category>
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		<category><![CDATA[stress]]></category>
		<category><![CDATA[unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[usp]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser neuer Cockpit-Club für Personal-Entscheider. Die Inhalte des Crew-Resource-Managements live im Cockpit erleben – das ist unser USP und einzigartig&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Unser neuer <b>Cockpit-Club für Personal-Entscheider</b>. Die Inhalte des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Crew_Resource_Management" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Crew-Resource-Managements</a> live im Cockpit erleben – das ist unser USP und einzigartig praxisnah, effizient und kurzweilig.</p>
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<p>Sie sind<b> Personal-Entscheider oder HR</b>-verantwortlich in einem <b>Unternehmen, einer Klinik oder Organisation</b> und möchten im <b>Cockpit-Club in Hamburg</b> dabei sein &#8211; dann schreiben Sie mich an!</div>
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		<title>&#8230;und dann landeten sie beim Menschen</title>
		<link>https://www.presse-radar.de/2017/09/28/und-dann-landeten-sie-beim-menschen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Im Cockpit.Fengler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Sep 2017 12:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Faktor Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[fehlermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Human Resources]]></category>
		<category><![CDATA[luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[manager]]></category>
		<category><![CDATA[menschliches Versagen]]></category>
		<category><![CDATA[team]]></category>
		<category><![CDATA[teamentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Teamversagen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-radar.de/2017/09/28/und-dann-landeten-sie-beim-menschen/</guid>

					<description><![CDATA[<p>In meinen Seminaren und Vorträgen wird mir immer wieder eine Frage gestellt: Warum hat gerade die gewerbliche Luftfahrt es geschafft,&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">In meinen Seminaren und Vorträgen wird mir immer wieder <b>eine Frage</b> gestellt:</p>
<p>Warum hat gerade die gewerbliche Luftfahrt es geschafft, mehr als <b>1000-mal fehlerärmer</b> zu arbeiten als jedes andere von Menschen beeinflussbare System auf der Welt?<br />
Eine gute Frage! <b>Kennen Sie die Antwort?</b></p>
<p>Obwohl ich schon seit 1980 aktiv fliege und in meiner Ausbildung zum Berufspiloten den Vorläufer des Crew-Resource-Managements (CRM) verinnerlichte, habe ich nie wirklich intensiv darüber nachgedacht.</p>
<p>Erst nach der Idee vor fast 4 Jahren, auch Nicht-Piloten in das hoch komplexe Cockpit eines Verkehrsflugzeuges zu setzen um dort die wesentlichen Erkenntnisse des CRM zu visualisieren und für den Seminar-Teilnehmer zu einer fürs (Berufs)Leben <b>einprägsamen</b> und <b>unvergesslichen</b> Erfahrung zu machen, fing ich an, über diese eigentlich simple Frage nachzudenken.</p>
<p>Mein <b>erster Gedanke</b> war:</p>
<p>Eigentlich müssten ja die <b>Raumfahrt und die Medizin</b> genauso fehlerarm arbeiten.</p>
<p>Zum einen geht es da auch um Menschenleben und zum anderen stecken in beiden „Branchen“ enorme Forschungs- und Entwicklungsgelder.</p>
<p>So gehen die Realisierungskosten für ein Space Shuttle weit über die eines Verkehrsflugzeuges hinaus.</p>
<p>Das war <b>eine Fehleinschätzung</b>.</p>
<p>In der Raumfahrt beträgt die einkalkulierte Verlustquote 4% und in der Medizin liegt die fatale Fehlerquote bei 0,1%.</p>
<p>Eine Airline fliegt heute jedoch mit einer <b>Verlustquote von unter 0,000001%</b>, Tendenz immer besser werdend.</p>
<p>Die Antworten fand ich in der Literatur und Wissenschaft über die Entstehung des CRM, die meine Generation Pilot in den 90ern „on the job“ miterlebt hat.<br />
Zu gut erinnere ich mich an eine Reihe von <b>fatalen Unfällen renommierter Airlines</b> in den 1970ern, wie der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lufthansa-Flug_540" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Lufthansa LH 540 in Nairobi</a> oder Paninternational in Hamburg mit der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Paninternational" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">spektakulären Bruchlandung auf der A7</a> bei Hasloh.</p>
<p>Dabei <b>schien alles so perfekt </b>in der Entwicklung der Luftfahrt. Endlich gewannen die Flugzeuge mit der Einführung des Turbinentriebwerkes eine nie da gewesene Zuverlässigkeit im Antrieb.<br />
Die Navigation wurde auch bei „Sicht Null“ bis zur automatischen Landung möglich und die Redundanz der technischen Flugzeugkomponenten war bereits Ende der 80er nahezu ausgereift.</p>
<p><b>Und trotzdem</b>: Die Zahl der <b>fatalen Unfälle nahm nicht ab</b>!</p>
<p>Seit Anfang der 60er Jahre war jedes Verkehrsflugzeug mit einem Flugdatenschreiber und einem Stimmenrekorder im Cockpit ausgestattet. So ist es möglich, und auch konsequent realisiert, jeden Unfall eines Airliners bis zur endgültigen Aufklärung zu analysieren.<br />
Zigtausende Daten werden haarklein, oft monatelang immer wieder hin und her bewegt und die Unfallermittler fanden für jedes Flugzeugunglück einen oder mehrere klare Gründe.</p>
<p>Man verbesserte immer wieder die Technik, die Checklisten, die Ausbildung der einzelnen Flugzeugführer, die Anforderungen an die Auswahlkriterien der Piloten und die Vorschriften zum Betrieb der Flugzeuge.</p>
<p><b>Und trotzdem</b>: Die Zahl der fatalen Unfälle in der Verkehrsluftfahrt nahm nicht wesentlich ab!</p>
<p>Anfang der 90er boomte die Luftfahrt mit Einführung der billigen Tickets dann so richtig und die Unfallquote stieg bei einigen Airlines sogar wieder an.</p>
<p>Ganz <b>schnel</b>l hatte man <b>die „Schuldigen“gefunden</b>:</p>
<p>Die Einführung des Zwei-Mann Cockpits war es, so die Gewerkschaften und andere Lobbyisten.</p>
<p>Die Cockpit-Crew ist schlichtweg überlastet, so die „Experten“.</p>
<p>Dazu kommt die vermeintlich schlechte Wartung durch den hohen Kostendruck bei den aufkommenden Billigairlines, so andere Experten und die Medien.</p>
<p>Beschäftigte man sich aber mit den Unfällen, so kamen Ursachen zu Tage, die so gar nicht in das Beuteschema der „Experten“ passten.</p>
<p>Es waren oft namhafte Traditions-Airlines, die betroffen waren.</p>
<p>American Airlines, United, Lufthansa, Swiss Air, Cross Air, Lauda Air, Korean Airlines und so weiter.</p>
<p>Gerade bei Korean, der Staats-Airline eines an sich wohlhabenden Industrielandes häuften sich derart die Unglücke mit vielen hunderten Toten, dass die Gesellschaft drohte, auf den Index der „Never come back“ Fluggesellschaften zu geraten. Der wirtschaftliche und</p>
<p>Image Schaden waren immens!</p>
<p>Analysierte man die Ursachen, die zum Verlust eines Flugzeuges geführt haben, ging nicht selten ein Kopfschütteln durch die Reihen der Unfall-Untersuchungs-Kommissionen.</p>
<p>Wie konnte es einem der erfahrensten Crews der Lufthansa passieren, zum Starten die Vorflügel zu vergessen auszufahren (Absturz einer LH 747 in Nairobi 1974)? Das ist die Kategorie <b>Anfängerfehler</b>.</p>
<p>Warum flog eine mit drei hocherfahrenen Crewmitgliedern besetzte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/United-Airlines-Flug_173" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">DC 8 der United</a> das Flugzeug sehenden Auges leer und landete kurz vor Portland Bruch in einer Vorort Siedlung?</p>
<p>Wieso landet eine 3-Mann Crew mit zwei erfahrenen Flugkapitänen im Cockpit einen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lufthansa-Flug_2904" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Lufthansa-Airbus in Warschau</a> viel zu schnell bei nasser Piste und kracht in die Böschung hinter dem Airport?</p>
<p>Das sind nur drei Beispiele einer langen Liste, die weder etwas mit technischem Versagen, Wetter, schlechter Ausbildung, Kostendruck oder nur zwei Mann im Cockpit zu tun haben.</p>
<p>Ganz im Gegenteil: Man stellte fest, dass gerade mit 3 oder 4 Mann (Frau) besetzte Cockpits wegen <b>banaler Fehler</b> das Flugzeug verloren.</p>
<p>Und jetzt komme ich zur Erklärung, warum gerade in der zivilen Luftfahrt ein grundsätzliches Umdenken beim Betrachten des Themas Sicherheit eingesetzt hat.</p>
<p>Der Wettbewerb der Fluggesellschaften nahm Anfang der 90er derart zu, dass eine Gesellschaft mit mehr als einem schweren Unfall in kurzer Zeit oft an den Rand des Ruins getrieben wurde.</p>
<p>Ein Flugzeugabsturz geht durch alle Medien, beklagt häufig viele Tote an Bord und am Boden und trägt das Leid nicht selten in hunderte Familien zugleich.</p>
<p>Fliegen gehört ab den 90ern zum Alltag der Menschen, auch der nicht so betuchten.</p>
<p>Dieses „Problem“ hat z. B. die Raumfahrt nicht. Sie gilt immer schon als sehr riskant und beklagt bei spektakulären Unfällen immer nur wenige Opfer.</p>
<p>Auch die Medizin hat dieses Problem (bis heute) nicht. Stirbt ein Patient oder trägt erheblichen Schaden davon, so kommt das meist gar nicht an die Öffentlichkeit. Der oder die betroffenen Ärzte mach einfach weiter und oft kommen die wahren Ursachen des „Kunstfehlers“ gar nicht raus.</p>
<p>Nicht so in der Verkehrsfliegerei. Alles wird ständig penibel untersucht und aufgezeichnet und – anders als im Krankenhaus – überleben oft die Verursacher des Unglücks, nämlich die Piloten, ihren Fehler auch nicht.<br />
Das Thema Öffentlichkeit hatten wir eben schon.</p>
<p><b>Fazit:</b></p>
<p>Man musste der Sache Herr werden und an Stellen die Ursachen suchen, die bisher nicht, oder nur rudimentär beachtet wurden.</p>
<p>Und so kam die Wissenschaft zum so unliebsamen, unbequemen, nicht richtig fassbaren, nicht durch technische Eingriffe beeinflussbaren, in der Weiterentwicklung doch so langsamen und antiquierten <b>Faktor: den Menschen.</b></p>
<p>Und ob das nicht schon schlimm und unpopulär genug war (galt doch der Pilot bis dato als der Held der Lüfte, der Unbesiegbare, der Übermensch, der Unerreichbare…), es kam noch schlimmer.</p>
<p>Nicht der einzelne Mensch schien das Problem allen Übels zu sein, nein, es war das Miteinander der Menschen, die ein Flugzeug bedienen und führen. Es war <b>totales Teamversagen.</b></p>
<p>Und es <b>kam noch schlimmer.</b></p>
<p>Nicht nur die Cockpitbesatzung schien die Ursache allen Übels zu sein, die Kabinencrew gehörte wohl auch dazu.</p>
<p>Geht ja wohl gar nicht! Was hat denn ein/eine „Saft-Schubse(r)“ dahinten schon für eine Verantwortung?</p>
<p>Oh je, das schöne Heldenbild der blauen Uniformen mit goldenen Streifen, es drohte in Schieflage zu geraten.</p>
<p>Es wurde zum Kern vorgestoßen: dem in Jahrmillionen sich nur sehr langsam entwickelnden, sehr wenig Fortschritte machenden, Kriege auslösenden, Ehescheidungen provozierenden und schon in der eigenen Familie, der Nachbarschaft oder am Arbeitsplatz sehr streitliebenden, <b>unperfekten Menschen</b>.</p>
<p>Warum sollte nun gerade dieser Mensch in der hoch empfindlichen, in absolut lebensfeindlicher Umgebung operierenden Aluminiumhülle eines engen und vollgepferchten Verkehrsflugzeuges so gut funktionieren, wie es sich die Ingenieure gedacht haben?</p>
<p>Es waren namhafte Airlines aus den USA und Europa, die sich als erste Anfang der 1980er Jahre genau dieser Herausforderung wissenschaftlich und mit enormer Leidenschaft stellten, oft gegen den Widerstand der &quot;Helden der Lüfte&quot; in den Cockpits (der Heldenstatus wurde ja gerade begraben) und die Geburtsstunde des heute in der Welt unvergleichbar erfolgreichen Führungs- und Arbeitsmodells CRM einleiteten.</p>
<p>Fast alle Fluggesellschaften, Hersteller und Luftfahrtdienstleister weltweit haben das Crew-Resource-Management als Grundbaustein für Ausbildung und Betrieb übernommen. Es wird immer weiter entwickelt (6. Entwicklungsstufe, Stand 2017) und eine Vielzahl von Psychologen, Arbeitsmedizinern und Soziologen arbeiten jetzt Hand in Hand mit den Crews, Ingenieuren und Managern um das Fliegen noch sicherer zu machen, als es schon ist.</p>
<p><b>Ziel</b> ist es, den <b>ICAO-Standard</b> von einem <b>Totalverlust</b> alle 50 Jahre für eine Gesellschaft, <b>auf 100 Jahre anzuheben</b>.</p>
<p>Das Restrisiko der Passagierluftfahrt kommt jetzt eher aus einer ganz anderen Richtung: dem Terrorismus oder von der kriegerischen Aktivität der zu überfliegenden Länder, also von außen.</p>
<p>Es ist eine bis dato <b>beispiellose Erfolgsstory</b> eines im <b>ökonomischen Prozess</b> hoch anfälligen <b>Mensch/Mensch/Maschine Systems</b>, wie sie die Luftfahrt uns so transparent vorlebt.</p>
<p><b>Veränderung funktioniert</b> – mit dem <b>richtigen Führungs- und Arbeitsmodell.</b></div>
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		<title>Back to the roots – eine Erkenntnis im digitalen Zeitalter</title>
		<link>https://www.presse-radar.de/2017/09/21/back-to-the-roots-eine-erkenntnis-im-digitalen-zeitalter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Im Cockpit.Fengler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Sep 2017 10:13:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[crew-resource-management]]></category>
		<category><![CDATA[digital leadership]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskräfte]]></category>
		<category><![CDATA[human factor]]></category>
		<category><![CDATA[Human Resources]]></category>
		<category><![CDATA[manager]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-radar.de/2017/09/21/back-to-the-roots-eine-erkenntnis-im-digitalen-zeitalter/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit Sextant, Kartendreieck, Zirkel und Fernglas habe ich noch in den 1980er Jahren auf Schiffen die Welt umfahren. Es funktionierte&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-radar.de/2017/09/21/back-to-the-roots-eine-erkenntnis-im-digitalen-zeitalter/" data-wpel-link="internal">Back to the roots – eine Erkenntnis im digitalen Zeitalter</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-radar.de" data-wpel-link="internal"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Mit Sextant, Kartendreieck, Zirkel und Fernglas habe ich noch in den 1980er Jahren auf Schiffen die Welt umfahren. Es funktionierte sicher und war nicht langsamer als heute. Diese Instrumente wurden selbst im Jet-Zeitalter anfangs noch im Langstreckenverkehr auf der DC 8 und Boeing 707 eingesetzt.</p>
<p>Als Navigationsoffizier benötigte ich dafür eine Menge gut abrufbares und <b>sicheres Fachwissen</b>. Ein „befriedigend“ reichte dafür nicht. Ferner waren <b>Beharrlichkeit, Präzision, Pünktlichkeit und ein sehr gut funktionierendes Team</b> in meinem Nav-Abschnitt (Abteilung) nötig.</p>
<p>Vermisse ich das heute an Bord eines modernen Airliners oder Schiffes? Nein, natürlich nicht – höchstens manchmal ein bisschen aus Sentimentalität <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Navigation ist zum Kinderspiel geworden, dank GPS und moderner Computer. Was ich häufig vermisse ist <b>fundiertes Basiswissen</b> in entsprechenden Funktionen. Das macht <b>Digitalisierung</b> dann wieder <b>gefährlicher</b> als die gute alte analoge Welt.</p>
<p>Denn – Computern fehlt das, was für eine konstant fehler- und stressarme Erledigung von Aufgaben <b>zwingend Voraussetzung</b> ist:</p>
<p>&#8211; ein funktionierendes, erfolgreiches und situationsabhängiges Teamwork<br />
&#8211; ständiges Situationsbewußtsein</p>
<p>Beides bedingt einander.</p>
<p>Mir und meinen Fluggästen haben meine topografischen und analogen Kenntnisse schon mehr als einmal aus einer Notlage geholfen.</p>
<p>Was nützten die Flug-Supercomputer, wenn Sensoren ihren Geist aufgeben und die Rechner keine oder falsche Daten von außen bekommen?<br />
Dieses Phänomen ist 2009 der Cockpitbesatzung und den anderen 226 Menschen an Bord von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Air-France-Flug_447" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Air France Flug 447</a> in ihrem Airbus A330 über dem Atlantik zum Verhängnis geworden.<br />
Es <b>fehlten</b> beiden jungen Piloten <b>grundlegende Kenntnisse</b> über Aerodynamik und Flugphysik für das Fliegen in großen Höhen.<br />
Sie gehörten nicht mehr zum Ausbildungsprogramm, da Flugzeuge in diesen Höhen nicht mehr per Hand geflogen werden.</p>
<p>Seit diesem Unfall wird es wieder gelehrt und trainiert – <b>back to the roots</b>.</p>
<p>Fundiertes <b>Fachwissen und Situationsbewußtsein</b> kann nicht durch Computer ersetzt werden!</p>
<p>Im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Crew_Resource_Management" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Crew-Resource-Management (CRM)</a> erkannte man seit der „Generation Airbus“ schnell die Gefahren der Digitalisierung und nahm wichtige, neue Punkte für <b>Team- und Führungsverhalten</b> mit in das Training auf.</p>
<p>In meinen Artikeln <a href="http://besserkommunizieren.blogspot.de/2017/06/digitalisierung-fluch-und-segen-dicht.html" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">„Digitalisierung – Fluch und Segen zugleich“</a> und <a href="http://besserkommunizieren.blogspot.de/2017/08/der-mensch-ist-emotional-sentimental.html" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">„Der Mensch ist emotional, sentimental, irrational“</a> gehe ich näher darauf ein.</p>
<p>Der <b>Mensch</b> bleibt die <b>letzte Barriere</b> im <b>digitalen Zeitalter</b> um fehlerhafte Computerabläufe zu verhindern. Es lohnt sich, ihm bei allem berechtigten digitalen Fortschritt wieder mehr Zeit und Energie zu widmen.</p>
<p>Die <b>Digitalisierung</b> ist kein technisches Problem – sie ist eine <b>Führungs- und Organisationsherausforderung</b>. Sonst bleibt der tollste Computer eine dumme Maschine. Wir können das zurzeit in vielen traditionellen Branchen immer häufiger erleben.</p>
<p><b>Handeln wir, sonst spielt der Kunde König und macht so manche Firmen einfach zu.</b></div>
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<p>Im Cockpit.Fengler KG<br />
Amsinckstr. 41<br />
20097 Hamburg<br />
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                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/fengler-kg/Back-to-the-roots-eine-Erkenntnis-im-digitalen-Zeitalter/boxid/872864" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Originalmeldung der Im Cockpit.Fengler KG</a>
                    </li>
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                    </li>
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		<title>Der Held – das Phänomen</title>
		<link>https://www.presse-radar.de/2017/09/14/der-held-das-phaenomen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Im Cockpit.Fengler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Sep 2017 15:56:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[cockpit]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[führen]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Held]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[manager]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[stress]]></category>
		<category><![CDATA[team]]></category>
		<category><![CDATA[Teamleistung]]></category>
		<category><![CDATA[training]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-radar.de/2017/09/14/der-held-das-phaenomen/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als mir der Begriff „Held“ im Crew-Resource-Management (CRM) das erste Mal begegnete, dachte ich zuerst: oh je, jetzt kommt wieder&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-radar.de/2017/09/14/der-held-das-phaenomen/" data-wpel-link="internal">Der Held – das Phänomen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-radar.de" data-wpel-link="internal"></a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Als mir der Begriff „Held“ im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Crew_Resource_Management" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Crew-Resource-Management (CRM)</a> das erste Mal begegnete, dachte ich zuerst: oh je, jetzt kommt wieder eine der üblichen ideologischen Machodiskussionen.<br />
<b>Ich habe mich geirrt!</b></p>
<p>Hätte sich die Forschung nicht ausführlich mit dem Phänomen des Helden beschäftigt, wären erfolgreiche Ergebnisse im CRM kaum möglich gewesen.</p>
<p>Heute lese ich oft, dass der Held ausgedient hat. Das stimmt aber nur in Grenzen. Helden wird es immer geben. Der Mensch will und braucht Helden. Es gibt kaum einen Bericht, in dem nicht versucht wird, bestimmte Leistungen – oder auch Fehler – einzelnen Personen zuzuordnen. Wir erleben das gerade im Bundestagswahlkampf.</p>
<p>Auch in Zeiten des CRM gibt es immer wieder „heldenhafte“ Taten. Chesley B. Sullenberger, der im Jahr 2009 einen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/US-Airways-Flug_1549" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Airbus A320 auf dem Hudson River</a> in New York notwasserte, ohne dass ein einziger Mensch verletzt wurde, war sofort der „Held vom Hudson“. Im Jahr 1989 gelang es Flugkapitän Al Haynes mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/United-Airlines-Flug_232" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">spektakulären Manövern</a> fast 200 Menschenleben zu retten. Ihr Tod galt als sicher. Er schaffte es, die DC 10 trotz Ausfall der kompletten Steuerhydraulik mit einer bewundernswerten Crewleistung bis zum Aufsetzen in einer stabilen Fluglage zu halten. Erst dann kam das Flugzeug außer Kontrolle, brach auseinander und geriet in Brand. Von den knapp 300 Personen an Bord überlebten zwei Drittel diese Katastrophe, auch dank des hervorragenden Einsatzes der Flughafenfeuerwehr. Bis heute ist es niemandem gelungen, dieses 30 Minuten dauernde Drama im Simulator so erfolgreich zu fliegen, wie die Crew um Flugkapitän Haynes. Spätestens 10 Meilen vor der Landebahn scheiterten selbst die besten Crews im Simulator. Auch in diesem Fall wurde in den Medien nur der <b>Flugkapitän als Held</b> herausgestellt.</p>
<p>Die beiden eben geschilderten Unfälle waren ein <b>Musterbeispiel</b> für sehr gut <b>funktionierendes Crew-Resource-Management</b>. Beide Male sind es aber <b>keine Einzelleistungen der Flugkapitäne</b> gewesen.<br />
Die Käptens waren nur deshalb zu dieser außergewöhnlichen Führungsleistung fähig, weil das <b>Team</b> um sie herum <b>perfekt funktionierte</b>. Ihre eigentliche „Heldentat“ bestand darin, dieses <b>Team</b> von Anfang an<b> ideal zu führen</b>, sodass es seine volle Leistungsfähigkeit entfalten konnte. Im Falle der Hudson-Landung arbeiteten der erste Offizier Jeffrey B. Skiles und die Kabinenbesatzung in erstklassiger Weise mit dem Flugkapitän zusammen, denn die Notwasserung musste mit den Passagieren vorbereitet werden und die schnelle Evakuierung war lebensnotwendig.</p>
<p>So konnte jeder seine Aufgabe in den dafür festgelegten Verfahren erfolgreich meistern. Obwohl Copilot Skiles vergaß, ein Ventil an der Hilfsturbine zu schließen (die Checkliste war zu lang für die zur Verfügung stehende Zeit) und das Flugzeug deshalb sehr schnell voll Wasser lief, gelang es der Crew, alle Passagiere aus den hereinströmenden eisigen Fluten zu evakuieren.</p>
<p>Kapitän Sullenberger alleine wäre unmöglich in der Lage gewesen eine solche „Heldentat“ zu vollbringen. Trotzdem feierten die Medien und die meisten Menschen wieder nur ihn als den „Helden vom Hudson“.<br />
Wesentlich dramatischer war die Situation im Cockpit bei Flugkapitän Haynes. Nur mit Hilfe des zufällig an Bord mitfliegenden DC-10-Fluglehrers Dennis E. Fitch gelang es der nun vierköpfigen Cockpit-Besatzung unter Leitung von Al Haynes, dieses 30-minütige Drama zu einem vergleichsweise glücklichen Ende zu führen. Weder vor diesem Unfall noch danach ist es bei einer derartigen technischen Fehlfunktion gelungen, auch nur einen einzigen Menschen lebend aus einer solchen Maschine herauszubekommen.</p>
<p>Auch hier war es die besondere Leistung des Flugkapitäns, die Cockpit-Crew zu einem <b>perfekt funktionierenden Team</b> zusammen zu schweißen. Und nicht nur das! Haynes integrierte während des Dramas den anderen Flugkapitän, der – wie oben erwähnt – als Passagier zufällig auf diesem Flugzeug mitflog. Das gelang ihm so perfekt, dass die Teamleistung dadurch noch einmal erheblich gesteigert werden konnte.<br />
Auch in diesem Fall war die eigentliche „Heldentat“ des Flugkapitäns nicht die in der Öffentlichkeit gefeierte fliegerische Glanzleistung eines Einzelnen, sondern seine <b>Fähigkeit</b>, in einer extremen Stress-Situation eine <b>brillante Teamarbeit herbeizuführen</b>.</p>
<p>Warum klaffen Realität und öffentliche Darstellung von derartigen Ereignissen so weit auseinander? Warum gieren wir danach, nur einzelnen Menschen solche Leistungen zuzuschreiben?</p>
<p>In der Tat wurden große Meilensteine, auch in der Luftfahrt, von einzelnen Menschen unter höchsten Risiken „heldenhaft“ erreicht. Für das Fliegen mit Überschall-Geschwindigkeit und die Anfänge der Raumfahrt zeichnen solche Einzeltaten. Doch diese Helden sind ganz anders als die beiden Kapitäne, von denen ich eben berichtet habe. Aber auch sie entsprechen nicht immer unserem idealisierten Heldenbild vom heroischen Einzelkämpfer. Trotz ihrer leicht narzisstisch geprägten <b>Alpha-Mensch-Eigenschaften</b> waren sie durchaus teamfähig. Das passt eigentlich nicht in unsere Vorstellung. Doch funktionierte diese Teamfähigkeit nur unter ihresgleichen. Das passt schon besser. So konnte eine kleine Gruppe „verschworener“ Astronauten mit ihren Wünschen zur Gestaltung der Mercury-Raumkapsel, die NASA fast in den Wahnsinn treiben. Hier galt das Prinzip „Einer für alle – alle für einen“. Immer wenn die NASA anfing, Druck auf einen Astronauten auszuüben, drohten alle anderen, zusammen mit dem Betreffenden die Mission zu verlassen. So war die NASA häufig machtlos. Das hatte sicher gute Seiten, aber auch schlechte. Diese Auslegung des Teambegriffs ist im Crew-Resource-Management ausdrücklich NICHT gemeint!</p>
<p><b>Doch wie gelang es den Forschern, im CRM den „Helden der Lüfte“ zu zähmen?</b></p>
<p>Der idealisierte Held wird in der Öffentlichkeit doch immer wieder allzu gerne eingefordert. Die Umgebungsfaktoren stehen also nicht zum Besten. Vielleicht ist das auch der Grund, weshalb es außerhalb der Luftfahrt bis heute nicht gelungen ist, den unguten Heldentypus aus vielen Führungsetagen zu entfernen.</p>
<p>Alle am Crew-Resource-Management beteiligten Parteien, die wissenschaftliche Forschung, die Crews, die Luftfahrtunternehmen, die Luftfahrtbehörden und das Lehrpersonal <b>ziehen an einem Strang. </b>Auch das ist einer der <b>wesentlichen Faktoren</b> warum mit dem CRM die Wandlung des Helden gelang.</p>
<p>Der einsame Held wird also immer wieder gesucht. So kam die Forschung, während der Einführung des CRM Ende der 1980er-Jahre zu der Erkenntnis, dass der Held im Cockpit nicht „getötet“ werden darf. <b>Tötet man den Helden, tötet man auch die Führungskraft. </b>Man musste den Helden aus seiner Einsamkeit befreien und ihm eine veränderte Umgebung für seine Heldentaten schaffen. Die Forscher lenkten seinen Blick weg von den Einzelkämpfer-Leistungen, die ihn auszeichneten – auch in seinem Selbstbild – und fokussierten ihn auf das Team für seine Heldentaten. Er bekam eine <b>neue Rolle</b>. Seine größten Heldenleistungen bestehen im Crew-Resource-Management darin, das <b>Team zu Höchstleistungen zu motivieren</b>. Natürlich braucht ein Held auch Anerkennung. Die bekommt er auch: von seinem Team!</p>
<p>Die Crew signalisiert ihrem Kapitän sehr schnell, dass sie gerne unter seiner Leitung arbeitet. Doch nicht nur sie muss sich mit ihrem Kapitän wohlfühlen, sondern auch der Kapitän mit seiner Crew.<br />
So dient die Kommunikation nicht nur dem rein fachlichen Austausch von Informationen, sondern hat auch großen Einfluss auf die Stimmung in der Crew. Das Element <b>Kommunikation</b> ist im CRM die <b>„Mutter des Gelingens“. </b>Sie hat eine zentrale Funktion im gesamten Crew-Resource-Management. Da alle Crew Mitglieder in diesem neuen <b>Arbeits- und Führungsmodell</b> geschult sind, wissen auch alle, wie wichtig nicht nur ihre eigene Aufgabe ist, sondern auch die ihres Teamführers. Umgekehrt ist es genauso. Der einzigartige Erfolg des CRM beruht also auch auf der Erkenntnis, dass es Hierarchien und Führungspersönlichkeiten braucht. Hier werden aus meiner Sicht bei vielen Veränderungsansätzen große Fehler gemacht!</p>
<p>Die Forschung setzt sich also sehr ausführlich mit dem Heldenbegriff auseinander, denn wer den „Helden der Lüfte“ verändern will, muss ihn zuerst einmal verstehen. Auch das übersieht man in vielen Unternehmen. Ich empfehle in diesem Zusammenhang das <a href="https://www.buecher.de/shop/belletristik/die-helden-der-nation/wolfe-tom/products_products/detail/prod_id/42665605/" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Buch „Helden der Nation“</a> von Tom Wolfe. Dieser Doku-Roman wird auch häufig in der CRM-Fachliteratur erwähnt. Die rasche Entwicklung der Nachkriegsluftfahrt und der Weltraumfahrt gab die perfekte Vorlage für die Typisierung eines klassischen Helden. Der Autor beschreibt hier den Helden nicht nur, sondern dringt tief in seine Gedankenwelt und Beweggründe vor. Wer dieses Buch aufmerksam liest, versteht, wie gefährlich das alte Heldenmuster in Führungspositionen werden kann. Der einsame Held, wie wir ihn gerne mögen, lebt nämlich in einer speziellen Risiko-Welt. In dieser Welt kommen eigene Fehler gar nicht vor! Anders kam der klassische Held nicht damit klar, dass seine Überlebenschance – wie seinerzeit in der Testfliegerei und der Weltraumfahrt – maximal 4:1 betrug. Es war eine Art Selbstschutzfunktion, die er in sein Gehirn einprogrammierte. Er schloss für sich einfach aus, dass er morgen sterben könnte.<br />
Genau dieser Typ Held saß bis Ende der siebziger Jahre häufig in den Cockpits moderner Verkehrsflugzeuge. Die Wahrscheinlichkeit gemeinsam mit ihm auf einer Reise zu sterben lag um ein Vielfaches höher als heute. Auch der <b>Niedergang ganzer Branchen</b> und angesehener Unternehmen sowie der Tod vieler Patienten ist genau diesem <b>alten Heldentypus geschuldet</b>.</p>
<p>Es dauerte im Crew-Resource-Management etwa zehn Jahre, bis sich der neue Held in dem neuen Gerüst zurechtfand und sich so bewegen konnte, dass sein Ego nicht bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt wurde.</p>
<p>Auch die Helden der damaligen Zeit waren nicht dumm. Sie gehörten zur gesellschaftlichen Elite: sehr gut ausgebildet und mit ausgeprägtem Durchsetzungsvermögen ausgestattet. Es war also sinnlos, sich ihnen einfach nur in den Weg zu stellen. Nicht jeder Mensch will und kann Führungskraft sein. Flugkapitän wird auch nicht jeder Pilot. Viele wollen gar nicht ungeschützt im Wind an erster Stelle stehen. Letztlich werden von Führungskräften oft Entscheidungen abverlangt, die erhebliche Tragweite haben. Das ist auch im Cockpit so. Dazu bedarf es besonderer Eigenschaften. Es ist nicht zielführend, in Veränderungsprozessen diese Eigenschaften grundsätzlich in Frage zu stellen oder zu zerstören. Die Kunst des Crew-Resource-Managements war und ist, dass der alte Held sich im neuen Helden wiederfindet und wohl fühlt. Das <b>Ziel</b> des neuen Helden ist der <b>Teamerfolg</b> und nicht die Einzelleistung. Ein guter Chef im Cockpit wird von seiner Crew geliebt, genauso wie ein guter Chef im Unternehmen von seinen Mitarbeitern geliebt wird. Dank des ständigen CRM-Trainings funktioniert eine Crew auch mit einem etwas anstrengenden Kapitän einigermaßen sicher. Doch nach dem Flug sagt sich die Crew: „Gut, dass wir den Tag erfolgreich beenden konnten. Hoffentlich fliegen wir nie wieder mit ihm.“ So etwas kommt auch in der Luftfahrt noch vor. Es wird aber immer seltener.</p>
<p>Das CRM bietet mit seiner über 30-jährigen Geschichte auch für <b>Unternehmen und Kliniken</b> die hervorragende Chance auf eine richtige und wohlwollende Veränderung der Führungs- und Arbeitskultur.<br />
Der <b>Chef darf darin ruhig der Held sein</b> – ein Held, der mit seinem Team durch dick und dünn geht und umgekehrt.</div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-radar.de/2017/09/14/der-held-das-phaenomen/" data-wpel-link="internal">Der Held – das Phänomen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-radar.de" data-wpel-link="internal"></a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Geschichte mit den Bauklötzen – und was die Luftfahrt daraus lernte</title>
		<link>https://www.presse-radar.de/2017/09/02/die-geschichte-mit-den-baukloetzen-und-was-die-luftfahrt-daraus-lernte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Im Cockpit.Fengler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Sep 2017 13:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[arbeitsgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[betriebliches Gesundheitsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[compliance]]></category>
		<category><![CDATA[crew-resource-management]]></category>
		<category><![CDATA[crm]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Human Resources]]></category>
		<category><![CDATA[leadership]]></category>
		<category><![CDATA[management]]></category>
		<category><![CDATA[manager training]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-radar.de/2017/09/02/die-geschichte-mit-den-baukloetzen-und-was-die-luftfahrt-daraus-lernte/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vor Kurzem las ich in einem Monatsheft einen Beitrag über Fehlerkultur. Die Autorin erzählte darin folgende Geschichte:   Stellen Sie&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-radar.de/2017/09/02/die-geschichte-mit-den-baukloetzen-und-was-die-luftfahrt-daraus-lernte/" data-wpel-link="internal">Die Geschichte mit den Bauklötzen – und was die Luftfahrt daraus lernte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-radar.de" data-wpel-link="internal"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Vor Kurzem las ich in einem Monatsheft einen Beitrag über Fehlerkultur.<br />
Die Autorin erzählte darin <b>folgende Geschichte:</b><br />
 <br />
Stellen Sie sich ein Kleinkind vor, das fröhlich und völlig versunken einen Turm aus Bauklötzen baut. Ab und zu stürzt dieser Turm wieder ein.<br />
Dabei bleibt das Kind heiter und gelassen und fängt jedes Mal in aller Ruhe von vorne an.<br />
Irgendwann, nach nicht allzu langer Zeit, ist der Turm fertig und das Kind juchzt vor Freude.<br />
 <br />
Jetzt verändern wir die Situation. Neben dem Kind sitzt ein Erwachsener, der das Kind laufend darüber belehrt, welche Fehler es beim Bau macht und wie es besser geht.<br />
Er will dem Kind ja nur helfen und seine Erfahrung vermitteln, damit das Kind schneller zum Erfolg kommt. Der Erwachsene verfolgt dabei gute Absichten.<br />
Was passiert jetzt?<br />
Das Kind verliert nach kurzer Zeit die Lust und fängt an zu weinen. Der Turm wird nie fertig.<br />
 <br />
Diese kurze und prägnante Geschichte sagt sehr viel über die heute oft praktizierte <b>Fehlerkultur </b>aus. Das betrifft häufig nicht nur Unternehmen und Organisationen, sondern auch unser Privatleben.<br />
Wir meinen es ja nur gut.<br />
 <br />
Es sind die berühmten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vier-Seiten-Modell" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">vier Seiten einer Nachricht</a>, wie sie der bekannte Kommunikationswissenschaftler Schulz von Thun in seinem <b>Nachrichten-Quadrat</b> darstellt, die eine gut gemeinte Botschaft nicht immer gut ankommen lässt.<br />
 <br />
Durch <b>Schuldvorwürfe und Bestrafung</b> werden wir von Klein auf dazu erzogen, selbst gut gemeinte Hinweise auf Fehler als Vorwurf zu verstehen. Wir bauen automatisch eine Verteidigungshaltung auf, fühlen uns schuldig und werden in unserer geistigen Leistungsfähigkeit drastisch eingeschränkt. Unsere <b>Psyche</b> schaltet in diesen Momenten <b>auf Alarmbetrieb</b>.<br />
 <br />
Die eben erzählte Geschichte vom Kind mit den Bauklötzen führte in der Luftfahrt zu vielen Todesopfern.<br />
 <br />
Im Jahr 1988 kollidierte der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Condor-Flug_3782" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Flug Condor 3782</a> bei einem Routineanflug auf Izmir mit einem Berg. Alle 16 Insassen der Maschine starben.<br />
Flugkapitän Hechler, ein ehemaliger Starfighter-Pilot und &quot;Held der Lüfte&quot;, redete permanent auf seinen durchaus erfahrenen ersten Offizier Zöller, der auf diesem Flug „Pilot Flying“ war, ein und kritisierte seine Flugzeugführung. Seine ständige <b>Kritik</b> fiel teils <b>persönlich</b> aus.<br />
Zöller wurde derart abgelenkt und irritiert, dass er die navigatorische Übersicht komplett einbüßte. Auch Kapitän Hechler hatte das Situationsbewußtsein durch die Missachtung wesentlicher Verfahren verloren.<br />
Die Besatzung folgte einem falschen Landesignal und die Maschine zerschellte nahe dem Flughafen Izmir bei Dunkelheit an einem Hügel.<br />
Erst mit dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Crew_Resource_Management" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Crew-Resource-Management (CRM)</a> wurde derartiges Verhalten als hochriskant erkannt, analysiert und dann durch die Einführung des <b>neuen Führungsmodells</b>, mit einem bestrafungsfreien <b>Fehlermanagement</b>, wirksam verändert.<br />
 <br />
In <b>Unternehmen, Kliniken und Organisationen</b> kommt es immer wieder zu sehr ähnlichen Situationen. Das verursacht zwar keine Toten, aber teure, teils <b>existenzbedrohende Fehler</b>. Und es erzeugt viele Kollateralschäden. Weit überdurchschnittliche Krankenstände und hohe Fluktuation lassen das erkennen.<br />
Die aktuellen <a href="https://www.dak.de/dak/download/gesundheitsreport-2016---warum-frauen-und-maenner-anders-krank-sind-1782660.pdf" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Zahlen der Krankenkassen</a> belegen: <b>Psychische Erkrankungen</b> liegen auf <b>Platz 3 der Gründe für Personalausfälle </b>durch Krankheit – Tendenz steigend.<br />
 <br />
Wir leben in einer globalen Welt mit schnellen Entwicklungs- und Entscheidungsprozessen, zunehmender Digitalisierung und damit immer wieder neu zu schaffenden Arbeitsprozessen. Da haben wir mit der heute meist noch praktizierten Fehlerkultur keine Erfolgsaussichten. Wir sind zu langsam, zu ineffizient und machen zu viele Fehler!<br />
 <br />
Ein Fehlermanagement nach dem Vorbild des CRM gedeiht nicht in einer <b>Führungskultur</b> aus dem ersten Industriezeitalter. Auch dann nicht, wenn diese Kultur durch Alibipositionen, wie Feelgoodmanager etc. aufgehübscht und kaschiert wird.<br />
Es helfen keine Papiertiger, in der Richtlinien für <b>Compliance und Unternehmenskultur</b> niedergeschrieben aber nicht von ganz oben bis ganz unten gelebt werden.<br />
Der weltbekannte Usability Forscher <a href="https://www.nngroup.com/people/jakob-nielsen/" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Jakob Nielsen</a> sagt treffend:</p>
<p><b>Höre nicht auf das was dein Kunde sagt, sondern schau was er tut.</b></p>
<p>Dieser Leitsatz, ursprünglich aus der Mensch-Computer Beziehung geboren, ist oft auf Lippenbekenntnisse in Unternehmensfibeln und Beteuerungen im Web anzuwenden, die in Wahrheit im Unternehmen gar nicht gelebt werden.<br />
 <br />
Quelle:<br />
 <br />
Sandherr-Klemp, D. (2017) Fehlerkultur, in Magnificat Ausgabe September 2017, Butzon &amp; Bercker, Kevelaer.</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Im Cockpit.Fengler KG<br />
Amsinckstr. 41<br />
20097 Hamburg<br />
Telefon: +49 (40) 5480-7777<br />
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<div class="pb-contact-item">Thomas Fengler<br />
GF<br />
Telefon: +49 (4134) 9076532<br />
E-Mail: &#116;&#104;&#111;&#109;&#097;&#115;&#064;&#102;&#101;&#110;&#103;&#108;&#101;&#114;&#046;&#110;&#101;&#116;
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			</item>
		<item>
		<title>Mehr Realität geht kaum – Team-Training für Führungskräfte</title>
		<link>https://www.presse-radar.de/2017/08/27/mehr-realitaet-geht-kaum-team-training-fuer-fuehrungskraefte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Im Cockpit.Fengler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Aug 2017 14:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[cockpit]]></category>
		<category><![CDATA[crew-resource-management]]></category>
		<category><![CDATA[entscheiden]]></category>
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		<category><![CDATA[Führungskräfte]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[manager]]></category>
		<category><![CDATA[Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[team]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In unserem professionellen Airline-Simulator neuster Bauart ist auch dank des hochauflösenden Lockheed Martin Sichtsystems mit über 200 Grad Visual Screen,&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">In unserem <b>professionellen Airline-Simulator</b> neuster Bauart ist auch dank des hochauflösenden <b>Lockheed Martin Sichtsystems</b> mit über <b>200 Grad Visual </b>Screen, perfektem Sound und realem Live-Wetterszenario bis ins Detail das Flugerlebnis so real, dass Sie nach kurzer Zeit vergessen in einem Simulator zu sitzen.</p>
<p>So kommen, wie hier gestern wieder im Team-Coaching, die Trainingsinhalte auch sehr emotional an. Das bedeutet zum Beispiel <b>echtes Stressempfinden</b>. Durch das <b>Echtzeitszenario</b> erkennen Sie wie im wirklichen Leben, ob <b>Kommunikation, Führung der Crew, Entscheidungsfindung unter Druck sowie Stress- und Fehlermanagement</b> in Ihrem <b>Team</b> auch funktionieren.</p>
<p>Unsere einzigartige Methodik, entwickelt zusammen mit <b>EASA-zertifizierten</b> Trainings-Spezialsten aus den Elementen des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Crew_Resource_Management" class="bbcode_url" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">Crew-Resource-Managements</a> der Verkehrsluftfahrt, machen für Sie und Ihr <b>Team</b> dieses <b>Führungskräfte-Training</b> nicht nur sehr wirksam und wertvoll, sondern auch außerordentlich <b>nachhaltig</b>.</div>
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